27.12.2009

Letzte Tage eines turbulenten Jahres..

Da wir ja zwei Neuzugänge (Nicki & Jolante)  dieses Jahr hier haben und bei beiden Hunden nicht sicher waren, dass sie den Christbaum auch stehen lassen und die Kugeln nicht als Bällchen ansehen, haben wir den Baum in diesem Jahr auf einem Tischchen stehen. Vorab, keiner der zwei Raubauken hat sich auch nur eine Minute dafür interessiert. Nur beim Geschenke auspacken waren sie alle mit der Nase dabei. Auch klar, denn Papier raschelt so nett. Und gerade Nicki ist ja unser Reisswolf, findet Papier ja immer sehr interessant. Aber auch Jolante und klein Nina mussten ihre Nasen mal reinstecken.

 hochgestellter Baum..

Erst wollte Jolante Björn beim auspacken helfen..

 .. dann kam unser Zwergchen Nina und wollte auch mal gucken

 

 und das hier ist Ninas Weihnachtsgeschenk, fast so groß wie sie selbst - aber sie hat es sich selbst ausgesucht, aus einem ganzen Berg Spielzeug bei "Fressnapf" hatte sie es hervorgezuppelt (war übrigens irgendwann im Oktober ! ).. sah schon ulkig aus, als der kleine Hund mit dem Ding in der Schnute ankam, es an der Zipfelmütze hinter sich her zog....da konnten wir so schlecht "Nein" sagen

*Lach!* passend zur Zwerg-Dackelgröße...  der Weihnachtsmann-Zerrstrick

Jeder der Hunde hatte, wie jedes Jahr, seinen eigenen kleinen Weihnachtsteller. Bei uns gibts ja nur selten mal was an Leckerlis zwischendurch - von daher ist das dann immer was beonderes für die Hunde. Natürlich wird geguckt, wer was bekommt, nicht jeder der Hunde kann / darf alles fressen oder kauen

Und das Holzschild bekam ich von Björn - ich finde die Idee einfach klasse !

 

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Ein paar Tage vor Weihnachten - während und nach dem bitterkalten Mittelalter-Weihnachtsmarkt gab es hier Schnee, nicht viel - aber es hat gereicht um die Straßen glatt werden zu lassen und den Hunden etwas Spaß zu bringen. Nachfolgende Bilder zeigen eine vollkommen flippige Nicki, die im 5 Minuten Takt raus wollte, um im Schnee herum zu tollen. Das ist die Einzige unserer Hunde, die da noch richtig Freude dran hat.

Erst mal einen Rundum-Blick und dann gehts los..

Volles Tempo auf mich zu...  

 Vollbremsung! Der Schnee spritzt auf...

Nein, ich bin kein Füchschen - auch wenn ich ab und zu so aussehe!  

Na los doch, klatsch endlich in die Hände, damit ich wieder losrennen kann...

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am 23.12.2009 drehte Micha seine Weihnachts-Runde zu den Hunden die in unserer Nähe verblieben sind:

zunächst ging die Fahrt zu "Toto": das ist der kleine blinde krummbeinige Hund mit dem in der Hälfte abgeschnittenen Wedelchen, der im hess. Ried im Sommer 2007 ein Zuhause fand. Ihm gehts gut, nur leider lässt jetzt auch sein Gehör stark nach. Problematisch wird es nur, wenn Schnee liegt, dann versagt auch die Nase und er braucht dann wirklich Führung durch seinen Menschen oder seine alte Hündin. Auch Toto ist mittlerweile sichtbar alt geworden, er fühlt sich wohl auf seinem Platz, wird umsorgt, geliebt. Die Familie hat Zuwachs bekommen und der blinde, alte Hund lässt sich vom Krabbelbaby nicht aus der Ruhe bringen. Ebenso auch der schwarze Springerspaniel "Buddy", der ebenfalls über uns dort sein Zuhause im Jahre 2006 fand. Die alte Hündin - sie gab es schon vor "Buddy" und "Toto",  ist immer noch da und findet soviel Leben in der Bude einfach nur gut, es hält sie jung. Sie umsorgt den blinden Toto immer noch liebevoll, führt ihn an der Leine und hilft ihm, wenn er gänzlich die Orientierung verloren hat, zurück auf den Weg. Hoffen wir, dass diese Hündin noch lange an seiner Seite ist.

Micha fuhr auch zur kleinen "Tapi" und ihrer Familie nach Reinheim..die ältere Hundedame ist ganz Prinzessin, an der Seite ihres großen Neufundländer-Freundes "Barney" riskiert sie schon mal eine recht kesse Lippe. Auch ihr sieht man an, dass es ihr gut geht. Sie wirkt ausgeglichen, zufrieden und fröhlich. Sie hat ihr Zuhause im Sommer 2007 bezogen und sich um 180° zum positiven hin verwandelt. Hier tappert heute eine aufgeweckte, ältere Hundedame fröhlichen Schrittes durch die Wiesen und Felder. Tapi liebt ihre Familie und folgt ihr auf Schritt und Tritt.Und Silvia und Michael (das ist wirklich ein Zufall gewesen, sie heißen echt so!) und die Mama -- lieben ihren alten Hund! So soll es ja auch sein - nicht wahr?

Danach bekam noch die kleine, gerade erst ins neue Zuhause eingezogene Hündin "Nuska" in Griesheim ihren Weihnachtsbesuch von Micha abgestattet. Auch Nuska hat sich in den wenigen Wochen im neuen Zuhause bereits zu einer sonnig-lachenden kleinen frechen Hündin entwickelt. Nuska ist der Nachfolgerhund von "Dugo", die ihren guten Platz leider viel zu früh und vollkommen unverhofft an Nuska weiter gegeben hat. Die kleine "Dugo" hatte ein Krebsleiden, von dem keiner auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt hatte.. Nuska hat den leeren Platz neu besetzt und füllt ihn mit sichtbarer Freude aus.

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21.12.2009 

die Hunde-Oldies im Mittelalter??

Ja! auch da findet man sie ab und zu.. *smile*

Vorbei ist er! Schön war er! und kalt..

Auch gut geschafft und auch überstanden.. am Wochenende 19. & 20.12.2009 fand die letzte Veranstaltung des Jahres statt, der Mittelalter-Weihnachtsmarkt in Biebesheim.

Bilder, Texte und Eindrücke unter: http://hunde-oldies.de/heimdalls-erben_2009.html

 

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13.12.2009

es hat über Nacht leicht geschneit...

Die beiden Dackels zeigten sich weitgehend unbeeindruckt von der kalten Schönheit am Boden, strolchten wie gewohnt durch ihren Garten. Jolante hingegen mag offenbar keinen Schnee. Raus, stehen bleiben, dann angewiedert Pfote vor Pfote in das nasse weiße Zeug, ganz schnell ein großes Bächlein und nix wie wieder rein in die warme Stube. Anders Nicki, die ja sowieso immer alles in einem irren Tempo macht, der Hund kann ja gar nicht langsam..  raus --> stutz! --> Brems... --> Aber dann! Hüpf, Dotz, Freu. Im Garten herum fegen, nach Schneeflocken schnappen, übermütig in den Schnee beißen, wieder losrennen.. über die Rampe hoch auf die Terrasse, zurück über die andere Rampe wieder runter. Dann ist sie halt doch noch - oder wieder? - ein Hundekind.. zu süß zu beobachten.

Zurück von der Tierherberge Egelsbach..

kurz nachdem Ausladen der Rasselbande wurden die Hunde und wir auch schon angesprochen..

" Das ist Jolante! Das ist Nicki! und das???" - bei den beiden Dackeln stockte die gute Frau erst mal. Auf die Frage, woher man die Wauzers kennt, kam die erfreuliche Antwort: "Von der Homepage der Hunde-Oldies! Ich hab ihr Auto schon stehen sehen.. " Schön so eine Rückmeldung. Wir haben uns darüber richtig gefreut! Auch wenn wir kleine schlammige Hunde an der Leine hatten, es gibt also Leute, die diese Hunde wiedererkennen. *Freu!*

Nach einer kleinen Runde übern Platz, kehrten wir zum gemütlichen Teil der TH-E nämlich dem Büdchen mit Kaffee, Kuchen, Waffeln und Glühwein und dem Verkaufsstand für Hundekekse und Zubehör zurück.

Zwischendurch musste ich Nina, den Zwergdackel, mal aufs passende Format zurück stufen, die war heut irgendwie nur auf Krawall aus.. danach wars dann zwar etwas besser, aber noch lange nicht okay. Hab sie aber auch nicht sooo fest gedeckelt, man will ihr ja nicht wehtun. Ist doch nur ein Zwergchen.. - auch wenn sie hin und wieder glaubt, sie sei eine Dogge. Irgendwie hat das krawallige kleine, rote Untier die Eigenart dann die beiden anderen kleinen Mädchen auch aufzuheizen und dafür hab ich dann nur wenig Verständnis. Ein Hund der rumflippt und geifert reicht, zumal Zwergentiers letztes anvisiertes Opfer ein ausgewachsener Schäferhund war und das fand ich dann weniger witzig - gut, dass der große Hund so verträglich war!

Als es zwischendurch mal richtig dicke schneite hab ich die drei Kleinen ins Auto, weil es drei schnatter-zitter-frier-Zwerge waren - den Hundemädchen war es sichtbar kalt..

... und dann ?? Sah ich aus, als hätte ich in Schlamm gebadet. Drei Zwerge ins Auto heben, heißt 3 mal 4 nasse schlammige Pfoten an der Kleidung plus 3 mal nasse Schlamm-Bäuchlein. Da kams dann später auf Jolantes dicke Matschtreter auch nicht mehr an - ich hatte nämlich die Rampe daheim liegen lassen, weil ich zu faul war die auch ins Auto einzuladen.. selbst Schuld, ich kenne ja das Schlammgelände rund um die Tierherberge und hätte eigentlich nur vorher dran denken müssen, dass die 16 Pfoten-Brigade ja auch wieder INS Auto rein muss, nach dem Besuch der Veranstaltung.

Egal - wir haben ja eine funktionierende Waschmaschine. Nur braucht meine dicke Jacke immer so ewig bis sie wieder trocken ist.. aber ich hab ja deren mehrere. *Lach*

Es war schön, es war nett, Sanne war da - ihr Mann konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht - die beiden Rechtsanwälte Rebschner & Bilsdorfer waren auch da und einige andere, uns lieb bekannte Gesichter.

Sanne und Jolante - das passt auch gut, oder?   daneben zwei unserer treuen Benzin-Sponsoren..

 

Ich hab nun nen Kaffeerausch, Micha hielt sich am Glühwein fest - er brauchte ja nicht mehr fahren..

 auch Handicap-Hund "Mae" die auch bei uns damals unter "Notfälle" online gestanden hatte, war da!

das hier möchte erst noch ein großer, starker Hund werden..  einfach niedlich der Kleine.

immer noch da: Mauerspecht..   

.. den wir ja mal in der engeren Auswahl hatten. Immerhin ist es mir heute gelungen den kleinen Hundemann ans Gitter zu locken. Wenn man nur immer so könnte, wie man will.. *seufz*

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12.12.2009

Schon wieder.... *Seufz* Mein Mailprogramm streikt teilweise, ich kann zwar eingehende Mails abrufen und auch lesen - nur es gehen offenbar derzeit keinerlei Antworten raus. Es ist also kein böser Wille, wenn von uns zur Zeit nichts oder nur selten was an Antwort kommt... *Sorry*  Wir arbeiten erneut dran..

Morgen, am 13.12.2009, sind wir mit der kompletten Rasselbande..

in der Tierherberge-Egelsbach anzutreffen. Wir freuen uns auf ein paar nette Stunden, auf liebe, bekannte Gesichter. Auch ein paar unserer "Sponsoren" werden wir dort sicher sehen. Fröhliches Glühwein trinken, wahlweise auch einen Kaffee - auf jeden Fall wirds sicher nett werden. Die Kamera geht natürlich mit..

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11.12.2009

Heute ist es auf den Tag genau ein Jahr .. seit meine - unsere - liebe Lady über den Regenbogen ging.  Sie fehlt immer noch, wird wohl auch immer fehlen - sehr sogar!

Ach - Maus.. *snüff*   Danke für fast 15 gemeinsame schöne Jahre..

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06.12.2009

Jolante beim Nikolaus:  "Lieber guter Nikolaus - pack doch mal die Frolic aus..."

"Hohoho - warst du auch ein braver Hund?"

  "Ja, war ich! Und jetzt möcht ich gern ein Leckerlie, bitte.."

Zugegeben, das Foto ist bereits eine Woche alt - aber.. es passte gerade so schön!

04.12.2009

Sooo - nachdem mir hier Anfang dieser Woche, nach über einer Stunde intensiver Arbeit, die Seite abgeschmiert ist BEVOR ich sie speichern konnte.. *grummel* --> nun also ein neuer Versuch.

Mal ein paar Worte zu unserem derzeitigen Rudel hier.

Da ist zunächst Nessi, die nun das 2. Jahr im Kreise unserer Familie gut überstanden hat und nun in ihrem 3. Lebensjahr angekommen ist. Ruhiger ist dieser Hibbel allerdings nicht geworden. Dieses schwarzweisse Groß-Steh-Ohr-Getier, mit der Batterie im Hintern, ist einfach nicht zu bremsen. Mit weiter zunehmender Sehkraft scheint sie auch weitere, schier unerschöpfliche, Energien zu gewinnen. Sie hat mal wieder 3 Wochen hier bei uns im Rudel verbracht und selbst unsere - immer gut gelaunte und zum spielen aufgelegte - Nicki war sichtlich erleichtert, als diese Wochen vorbei waren und man wieder, wie gewohnt, die Vormittage in Ruhe verschlafen konnte.

Unser "Würmchen" - die kleine Nicki, -  hat inzwischen ihre "ich schrei euch übern Haufen, wenn mir was nicht passt" Phase hinter sich gelassen. Offenbar ging damit dann weitgehend auch die Aera der zerfetzten Gegenstände dem Ende zu. Kurzum, jetzt mit fast 2 Jahren scheint sie endlich aufzuhören mit ihren eigentlich verspielten "ich mach mal Schaden" Spinnereien. Das letzte größere und mit Abstand teureste Opfer von ihr war die unterste Treppenstufe, nun schön verziert mit einer Metallschiene, die weitere Knabberangriffe verhinderte. Summasumarum: diverse Kissen, zwei total zerlegte Türrahmen, eine angefressene Haustür (innen), diverse Teppiche, zwei Hundekörbe, 1 Tassomarke samt Halsband (sie hatte es um!) sowie unzählige größere und kleine Schäden haben wir mit ihr seit Februar durch und überlebt. Unnötig zu erwähnen, dass dieses kleine Viecherl es sogar geschafft hat, dass Türgitter so zu zerlegen, dass wir es schweissen lassen mussten.. *wo rohe Kräfte sinnlos walten - oder wenn ich wo raus will, dann will ich das GLEICH!!* Was wieder mal zeigt, auch ein behinderter Hund ist eben nur ein Hund! Mit Zähnen im Maul, mit Flausen im Kopf, mit tausend kleinen verrückten Ideen. *lach* Ansonsten ist Nicki ein echter Sonnenschein, die uns viel Freude macht.

Unser "Entche" Nora geht jetzt ins sechste Lebenjahr, zur Zeit mäkelt sie wieder beim fressen. Ihr und unser Problem, solange wir sie haben. Es hieß ja immer, wenn ein Hund nicht frisst - ist er krank oder satt. Nora ist nachweisbar die Gesündeste unseres Rudels - aber eben "Fressgestört" - es nutzt also nichts, ihr die Schüssel abzunehmen, wenn sie nicht frisst. Am Hunger liegts nicht - der ist da. Es liegt an Erinnerungen und nun komme mir bitte keiner mit dem Spruch - "Gibts nicht, hat Hund nicht". Gibts doch und zeigt sich hier immer wieder, gerade nach Massenveranstaltungen, wo Nora auf viele Hunde trifft - ist die Erinnerung an das beim Fressen zerrissen werden, wieder da. Dann braucht sie wieder ein paar Tage gutes Zureden und zur Not auch aus der Hand füttern.. was solls, das geht schon mal - ist ja nie lange, dann futtert sie wieder gut und aus ihrer Schüssel. Nora ist verdammt grau geworden um die Nase. Der, an sich recht aufgeweckte, Hund macht sich oft selbst Stress. Und den sieht man ihr inzwischen an. Im Sommer bekam sie von Moni ein neues Gummi-Entchen. Das behütet sie nun wie einen Goldschatz, nachdem Jolante ihr altes "Entche" in einem unbeobachteten Moment doch zerlegt hatte.

Was ist rot, klein, laut und rast durch die Gegend?  Nina, so winzig, so klein und derart gewitzt und offenbar hin und wieder lebensmüde..  Zwergenangriff - auf unsere Nerven und die des Rudels, denn klein Ninettchen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die anderen Hunde des Rudels erziehen zu wollen. Wohlgemerkt:  ZU WOLLEN! Nun lässt sich aber nicht jeder andere Hund von rasenden 19 cm Fell auf Pfoten was beibringen oder gar "sagen" - schon gar nicht, wenn er fast gleich alt und dafür ungefähr 5 mal so groß und 8 mal so schwer ist. Heißt, wenn es Jolante reicht - dann ... stellt sie den Dackel einfach woanders hin! Sie nimmt den knuffenden Zwerg ins Maul, wenn er ihr auf den Senkel geht oder zu nachhaltig im Weg steht, macht sachte die dicke Schnute zu, hebt das Gewusel einfach hoch - trägt es irgendwo anders hin, setzt es ab und geht zurück zum Ausgangspunkt - wo meist das kleine rote Gewusel schon vor ihr wieder angekommen ist, was Jolante dann erstaunt zur Kenntnis nimmt. Beim erstenmal als dieser merkwürdige "Dackel-Export" stattfand, bin ich fast den Herztot gestorben, dachte -- "OH GOTT! Das wars nun mit Dackel!"  Inzwischen wissen wir - Jolante würde sie eher aus versehen verschlucken, als ihr ernsthaft was tun. Nina findet es weder witzig noch amüsant und giftete dann, wenn sie wieder abgestellt wurde (vorher nicht!!), die dicke, gutmütige Tante an. Ansonsten scheitern Ninas Erziehungsversuche meist kläglich, es nimmt sie so gar keiner ernst, außer Nora. Die kuscht tatsächlich vor ihr. Und Nessi, wenn sie denn will - meist will sie nicht und bügelt den Zwerg einfach im Galopp um. Was dem Zwergchen zu empörten dicken Backen und einer sch... Laune verhilft, die sie dann tagelang gut sichtbar spazieren trägt. Und wer ist Schuld? Den Blicken nach - ICH! *Dackel halt.. seufz*

Jolante, das Gemütstier. Der Schäferhund-Mix im Schafspelz. Nichts bringt dieses Trumm aus der Ruhe. Nichts - außer wenn es was zu fressen gibt. Dann kann sie mit dicken Backen laut pusten, auf der Stelle trampeln und knufft mit ihrem dicken Schädel solange gegen mich, bis das Futter fertig ist.. Nee, schneller gehts dadurch dann auch nicht, denn sie bremst mich durch ihr permanent Geschubse eigentlich eher aus, muss ich doch an den Kühlschrank - an die Schüsseln und an den Topf Nudeln - oder was es sonst so gerade für die Bande zum futtern gibt und das stets mit dem Dickschädel an meinem Knie.. *RUMS!* Jolante geht gern spazieren, aber nur da wo sie will und wenn sie Lust dazu hat. Als wir auf dem Weg zu einer Veranstaltung waren, die Hunde auf einer riesen Wiese noch mal ausführten, drehte Jolante plötzlich um, klappte die Ohren bei und trabte fröhlich im "Altehundetrab" und folgender Mimik:  -> ich hör dich nicht und wenn du noch so brüllst!! <- in Richtung Auto zurück. Mir blieb nichts anderes übrig, als einen Spurt einzulegen und das dicke "trab - trab - trab" Jolli-Joker einzufangen. Denn zwischen geparkten Auto und Wiese gab es noch die Bundesstrasse. Es machte sich in den drauffolgenden 5 Minuten die Zigarettenindustrie - der ich seit über 20 Jahren zuspreche - doch sehr bemerkbar *keuch, ächz - ja LUFT kriegen in ausreichender Menge wäre jetzt schön!*  - Himmel, Hund, was tust du? Ich bin Raucher.. - aber wenns drauf ankommt doch noch ganz schön schnell. *Grins*

Ich glaube, dieser alte Hund ist hier recht glücklich..

 zumindest lacht sie breit und zufrieden und die Augen funkeln fröhlich.

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Veranstaltungen hatten wir bis jetzt noch 2, wo wir uns hinbewegt hatten..

eine davon war das Ehrenamtlichen Treffen im hießigen Tierheim. Geselliges Beisammensein bei gutem Essen - zum Beispiel: lecker Zwiebelkuchen- und Trinken. Ein schöner,gemütlicher Abend. Die Hunde waren bei Björn daheim und liesen es sich da gut gehen.

Und dann letzte Woche im Tierheim Fulda die Weihnachtsveranstaltung. Hätte uns Ewald nicht extra noch vorher angerufen, wären wir wahrscheinlich gar nicht hingefahren. Aber gerade wegen Ewald (Semis ehemaligen Gassigeher), Renate, Silvia, Heurichs und noch ein paar lieben Menschen, mit denen wir uns gut verstehen, sind wir dann doch hingefahren. Wer nicht mit uns reden will - muss es ja nicht, das Gelände ist groß genung, man kann sich ja aus dem Weg gehen - klappt ja auch immer wieder gut. Die Wauzis alle dabei, es gab viele nette Gespräche - gerade auch wegen unserer behinderten Nicki, viele informative Gespräche. Einige Leute sprachen uns auf den Schriftzug unserer Shirts an, andere auf die Werbeseiten am Auto. Wer seid ihr? Was macht ihr? Was tut ihr? Vermittelt ihr alte Hunde? Wie kommt man an Informationen über alte / behinderte Hunde? Was muss man beachten, wenn... ? Warum ist Dieses oder Jenes so und nicht anders?? So fanden unsere Flyer auch hier mal wieder einige Abnehmer. Die Dinger hatte ich zunächst im Auto gelassen, weil ich sie da gar nicht verteilen wollte - nun denn, Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt. Ist ja meistens so. Klein Nina hätten wir unzählige Male an den Mann bringen können, sogar Nora wären wir losgeworden und für Jolante interessierte sich auch wer .. aber, das sind unsere eignen Hunde, die bleiben bei uns.. Notfälle gibts genug. Und wer wirklich einem Hund ein neues Zuhause geben will - wird sicher auch fündig werden.

Aktuell und recht dringend zum Beispiel diese süße Westi-Maus hier:

Ronja, 12 Jahre, rüstig und munter.  Tel. Nummer von Ronjas Pflegemama gibts bei mir auf Anfrage: Hunde-Oldies1@arcor.de

Am Mittelalter-Weihnachtsmarkt 19.+ 20.12.2009 in Biebesheim (siehe Veranstaltungskalender)  sind wir auch zugegen, allerdings OHNE Getier - wer also möchte, kann sich dort einen schönen Tag machen und uns kennen lernen.. wir sind sicher zu erkennen.. *lach*

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Infos zu anderen Hunden..

Otto, Gnadenbrotdackel seit 2006 auf Dauerpflegestelle in Braunschweig..

er hat sein drittes Jahr bei Tanja vollendet. Kaum zu glauben, wenn man weiß, dass dieser kleine Hund eigentlich nur noch ein paar Monate zu erwarten hatte. Topfit, frech, sturköppig dackelt er noch immer fröhlich durch die Wiesen, Felder und die Wohnung seiner Pflegestelle. Verträglich, freundlich und manchmal auch diebisch - lasst keine Schoki in Reichweite eines Dackels liegen! Nie! *lach* . Kurzum, den alten Wuff (sollte wohl inzwischen um die 13-16 Jahre alt sein) gehts verdammt gut. Eine gewisse Altersturheit gehört einfach dazu und diverse Alterszipperlein auch. DANKE an Tanja und Familie - die ihm so einen tollen Lebensabend bieten - und DANKE an seine Lebenspaten, für die stets gewährleistete Versorgung des alten Hundes. Die kleine Welt des Hundes ist rundum in Ordnung.

Nevia - auch hier Fortschritte..

inzwischen doch schon geraume Zeit in ihrer Familie, hat sie Vertrauen gefasst, geht sogar spazieren. Gassigehen - früher ein Albtraum für sie - heute ein Vertrauensbeweiß des Hundes an sein Herrchen. Sie hat sich mehr angeschlossen, ist dichter beigerückt. Ohne jeden Zwang, nur so konnte man bei ihr  überhaupt etwas erreichen. Danke an Nevias Familie, für diese grenzenlose Geduld. Den Mut, sich solch einen Hund ins Haus zu holen -  zu wissen - das kann JAHRE dauern.. die Zeit zeigt es, es dauert alles unendlich lang, doch es bringt Nevia Stück um Stück voran.

Prince, der ehemalige Dauerinsasse..

führt als Großstadthund ein behütetes und trotzdem ereignisreiches Leben. Er wird eben grau um die dicke Nase, aber vernünftig wird der große Hund wohl nie werden. Nach hinten sehen und dabei vorwärts laufen - DONG! Da war eine Laterne im Weg - umfallen, bewußtlos sein, dicke Beule am Kopf - Tiernotarzt - Tierklinik.. einmal das komplette Programm.. er hats überstanden, die Laterne auch. Den Topf vom Herd ziehen, sich dabei die Pfoten verbrennen -- Tierarzt, Verband - er hats überstanden, der Herd auch - der Inhalt des Topfes nicht, den hat er dennoch erst noch schnell gefressen.. Nach einem bitterbösen Autounfall - für den TW nichts konnte und bei dem es ihn selbst böse erwischte -  dachten wir zunächst alle, dieser Hund steigt garantiert nie mehr in ein Auto ein.. Denkste!! Prince fährt immer noch begeistert Auto! Der hat ein Gemüt wie ein Fleischerhund.. treu seinem Herrchen ergeben, tappt er überall mit ihm hin. So treu, dass TW keinen Schritt mehr alleine machen kann.. was solls, die Zwei haben sich gesucht und gefunden! Danke an TW - für die Fürsorge, die du dem dicken Tier zukommen lässt. Du hast es nicht immer ganz einfach mit dem Tollpatsch, wir wissen das schon.. *lächel*

Die Hunde Toto, Tapi, Jenny und Nuska sehen wir in ca. 14 Tagen, wenn wir unsere "Weihnachtsrunde 2009" drehen.. wir berichten dann wie es ihnen geht.

Bis dahin.. weiterhin viel Spaß auf unseren Seiten - beim stöbern, lesen und Bilder ansehen...

11.11.2009

Was ist denn nur los?

Soeben habe ich erfahren, dass auch "unser" alter, blinder Dobermannrüde Dobi verstorben ist.

Er betrat den Regenbbogen in der Nacht vom 23.10.2009 zum 24.10.2009. Szilvia fand ihn am Morgen tot in seiner Hütte - er war eingeschlafen und nicht mehr erwacht. Dobi lebte Patenschaft gesichert in der Station zu Szekszard und war bereits um die 14 Jahre alt. Im September war er noch fit und freute sich, als wir an sein Abteil herantraten, in dem er mit einem weiteren, älteren Hund lebte.

Auch Dir, lieber alter Hundebub, ein Lichtchen für den letzten Weg..  wir sind sehr traurig.

08.11.2009 - 21Uhr 24 Minuten

Der November - kein guter Monat für einige alte Hunde...

am 03.11.2009 ging die kleine alte Dugo (Laika) über den Regenbogen.. sie hatte nur 1 Jahr, aber ein Jahr voller Liebe, in einem guten Zuhause.

und heute Abend.. der alte, so liebe Dackelmann EDE,

der erst im März nach Deutschland kam. Einst ein vollkommen resignierter Hund, lebte er hier auf, freute sich über jede Ansprache, sein Fellchen glänzte wieder, seine Augen funkelten - strahlten einem wieder an. Er hat wieder gefressen..hatte wieder Spaß am leben.... ging zufrieden alleine durchs Gelände des Tierheims.. fühlte sich wohl, war der Bürohund -- der alle Herzen an sich zog..

und heute Abend wollte sein Herz nicht mehr..

ich bin noch völlig fassungslos..  

21.10.2009

Kleine Info am Rande: Mein Mailprogramm streikt teilweise, ich kann zwar eingehende Mails abrufen und auch lesen - nur es gehen offenbar derzeit keinerlei Antworten raus. Es ist also kein böser Wille, wenn von uns nichts an Antwort kommt im Moment... *Sorry*  Wir arbeiten dran..

Sooo - aber nun denn...

ist ja schon eine Weile her, dass wir über unsere Rasselbande und die vergangenen Veranstaltungen / Aktivitäten berichtet hatten, aber zunächst war es etwas stressig an den Wochenenden, erst Michas 40. Geburtstag und die dazugehörende Feier, dann die Heimdalls Veranstaltung, dann kam Ungarn und kostete ungeplant viel Zeit, Geld und Nerven, danach folgte das Tierdankfest und letztes Wochenende waren wir dann  - vollkommen außerplanmäßig und ganz kurzfristig entschieden - in Ense auf dem großen Treffen der Cocker-Rettung. 

Ich fang mal vorne an..

das letzte August Wochenende:

Michas 40. Geburtstag wurde bei Kirsten, einer lieben Freundin, auf dem Hof gefeiert..Sie feierte ihren Einzug ins neue Domizil, Micha seinen runden Purzler, beide hatten das selbe Wochenende ins Auge gefasst, also schmissen wir die Feierlichkeiten einfach zusammen. Lohnte sich auch, gab nur einmal Einladungen, nur einmal Vorbereitungen, Großeinkauf und Auf- und Abbau und nur einmal Chaos. Es musste sich somit von den eingeladenen Gästen auch keiner entscheiden zu wem er lieber auf die Feier gehen wollte, kurzum es vereinfachte den kompletten Ablauf um einiges. Der einzige Haken an der Sache, die Hunde mussten zuhause bleiben, denn wenn jeder seine Wauzis mitgebracht hätte - wären es mehr Vier als Zweibeiner gewesen. Und Kirsten hat zwar ein großes Gelände aber selbst drei Wauzis. Der laue Abend machte Spaß, bei Grillgut, Wein, Bier, Sekt und antialkoholischen Getränken, es wurde viel gegessen, gelacht und geredet - nicht nur über Tierschutz, sondern über alles Mögliche und Unmögliche. Die letzten Gäste gingen so ca. gegen 1 Uhr in der Früh, weils dann doch recht frisch wurde. Abgebaut und aufgeräumt wurde am Sonntagvormittag. Danke an die zahlreichen Salat & Knabberzeug - Spender. Es war eine tolle Party.

  Aufbau fertig                                        leckere Salate ohne Ende                                              auch der "blauohrige Klaus" hatte Durst.

  

vollbesetzte Bänke und lauter nette, fröhliche Gäste - ein rundum gelungener Spätnachmittag und Abend.

 

Geplant war eigentlich das wir mit den Wauzern am Folgetag, dem Sonntag-Nachmittag dann nach Frankfurt fahren würden auf die Veranstaltung des Vereins "Tiere & Menschen e.V", doch daraus wurde wegen der Nachwirkungen der Vortagsfeier nichts, wir waren schlicht und einfach nur platt und fielen nach dem Abbau nahtlos aufs Sofa. Bildergalerie vom Verein Tiere & Menschen e.V. hier: http://tsvtum.meine-bilder.com/mygallery/browse.php?folder=80558  TW war dort mit Prince und wartete leider vergeblich auf uns. ( Ist unter anderem auf Bild 35 zu sehen) Wir haben es im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen. Aber TW vertritt uns mit Prince auch immer ganz toll. Danke dafür, Thomas.

in der ersten September-Woche:

Dazwischen holte Olivia aus Gernsheim für den "Ayuda - Tierschutz" bei uns zwei Autos voller Spenden ab. Mehrere Kisten voll mit Dingen die wir für die armen Hunde dort bereitgestellt hatten. Das war eine kurzfristige Hilfeleistung, die wir gern auf die Schnelle organisiert hatten, weils dort wohl dringend war. Danke Olivia, fürs schnelle Abholen der Sachen. *Bussi*

das erste September Wochenende:

Am Wochenende darauf folgte das Mittelalter - Festival von Heimdalls in Biebesheim. Wir waren an beiden Tagen dort, einmal mit Freunden aus dem Karlsruher Raum, die sich stark im Tierschutz engagieren und am Folgetag noch einmal mit lieben Freunden, Transportkettenfahrern, Kollegen und ebenfalls mit befreundeten Tierschützern aus der näheren Umgebung. Am ersten Tag waren wir ohne Hunde dort, am zweiten Tag hatten wir zeitweilig Jolante mit, einfach um zu sehen ob und wie unser Neuzugang, die dicke Tante, auf Trubel reagiert.. tut sie nicht, tut sie überhaupt nicht! Nichts bringt sie aus der Ruhe und die Nähe zu den Fressbuden war ihr allerliebster Aufenthaltsort. Von daher.. Experiment geglückt, Hund wieder nach Hause gebracht und zurück auf die Veranstaltung.. gab ja doch einige Leute zu sehen, zu treffen, viel zum staunen und reden und auch zum Diskutieren. Ausführlicher Bericht hier: http://hunde-oldies.de/heimdalls-erben_2009.html

das zweite September Wochenende:

stand ganz im Zeichen der Ungarnfahrt. Die ja zunächst gründlich in die Binsen ging, dank einer nicht vorauszusehenden Autopanne. Aber trotzdem schafften wir es noch bis ans Ziel, wenn auch nicht mit dem selben Fahrzeug mit dem wir gestartet waren und auch wieder heil nach Hause. Ausführlicher Bericht hier: http://hunde-oldies.de/ungarn_sept.09_teil_1.html Dank dem unfreiwilligen Fahrzeugwechsel war natürlich alles deutlich später, sämtliche Zeitplanung den Bach runter gegangen und wir waren einigermaßen froh, als dieses Wochenende dann wirklich dem Ende zuging.

das dritte September Wochenende:

verbrachte dann ich mit meiner ehemaligen Fernfahrer-Kollegin erneut auf diversen Autobahnen verschiedener Länder. Wieder auf dem Weg nach Ungarn, den kleinen Leihwagen zurück bringen und den reparierten Transporter wieder zurück nach Deutschland holen. Diesmal endete unser Transport-Wochenende bereits Samstags gegen 22 Uhr, hatte aber Freitags schon begonnen. Und wieder einen Tag Urlaub auf der Autobahn verloren und in arme Hunde investiert, aber dafür lohnt sich das immer... Alles war glatt über die Bühne gegangen und wir - nebst den zwangsläufig am vorangegangenen Wochenende zurückgelassenen Hunden - landeten glücklich und wohlbehalten endlich wieder zuhause. Ausführlicher Bericht hier: http://hunde-oldies.de/ungarn_sept.09_teil_2.html

am 3. Oktober:

fand das Tierdankfest in den umliegenden Tierheimen statt. Auch das TH Pfungstadt veranstaltet es in diesem Jahr wieder.

Berichte und Bilder siehe Rubrik: Veranstaltungen 2009  http://hunde-oldies.de/veranstaltungen_2009.html

 

Das 3. Oktober Wochenende

führte uns ins rund 300 Kilomter entfernte Ense zum großen Treffen der Cocker-Rettung e.V

Berichte und Bilder siehe Rubrik: Veranstaltungen 2009  http://hunde-oldies.de/veranstaltungen_2009.html

So, nun seid ihr - die Fans - der Hunde-Oldies wieder auf dem Laufenden wo sich unsere 4 Wuffs  - manchmal ja auch 5 - so herum getrieben haben in den letzten Wochen. Den 5 Hunde-Damen gehts derzeit sehr gut, - einzige Ausnahme Nessi, die ist nicht ganz fit -  und wir freuen uns über jeden aktiv verbrachten Tag. Entschuldigt bitte, dass alles im Moment etwas zeitverzögert hier erscheint, wir sind halt derzeit viel on Tour, bemühen uns aber, immer mal zwischen durch zu berichten, was so alles los war und wie es den Hundedamen so geht..

 

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09.09.2009

Wir hatten in den letzten Wochen ziemlich zu rennen, denn Wochenend-Veranstaltung jagte Wochenend-Veranstaltung und erst Ende diesen Monats wird es wieder ruhiger werden. Darum bitten wir unsere Leser noch um etwas Geduld, bis es wieder Aktualisierungen unter den Rubriken "Notfälle - Rüden / Hündinnen" - "Veranstaltungen" - "Heimdalls Mittelalter Markt 2009" sowie der "aktuellen 4er Bande" geben wird. Mit weit über 1000 Fotos, die gesichtet werden wollen und einigen dann näher gehenden Berichten, werden wir sicher noch etwas beschäftigt sein. Aber dann - gibts Bilder satt, Berichte und vieles mehr.

Unsere Bande ist fit und munter. Das ist zur Abwechslung auch mal ganz schön.

Und ich bin schon wieder auf dem Sprung..

 (Liebe Gisela, ich habs gelesen und werd mich in ein paar Minuten freier Zeit sofort drum kümmern. Einstweilen vielen Dank für die Infos. *smile* )

Aktuelle Infos unter den Rubriken: Veranstaltungen & Treffen

23.08.2009

Sommerzeit - Ruhezeit..

Als es dieser Tage so irre heiß war, verloren wir in Ungarn eine noch junge Hündin. Plötzlicher Herztot, Überhitzung des kleinen Körpers beim Spiel. Keine Rettung möglich. Da gehen einem viele Gedanken durch den Kopf.....

Man achtet noch mehr auf die eigenen Hunde, die teils durch ihr Alter doch schon ein ganzes Stück stärker bei solch extremen Temperaturen mitgenommen sind - als die deutlich jüngeren Semester. So fegte denn auch unsere Nicki fröhlich spielend bei 36° im Schatten herum - während "Tante" Jolante und "Zwerg" Nina nur noch matt in irgendwelchen Ecken lagen und aussahen als wären sie von der Hitze schon dahin gerafft worden. Selbst "Entche" Nora war zu geschafft um sich mit Nicki länger als unbedingt nötig zu beschäftigen.

Jolante   von der Hitze scheinbar dahin gerafft..

Die Folge daraus - beschäftige mal einer den Jungspund und zwar so, dass er hinterher wirklich mal Ruhe gibt und dabei körperlich nicht überfordert wird. Nun hat man bei diesen Temperaturen als Mensch ja auch nicht unbedingt DIE Lust sich zu bewegen..

mir macht das Wetter nix aus ....  Schalk in den Augen - die Riesenohren fröhlich und aufmerksam hochgestellt..

Wie beschäftige ich denn nur mein Frauchen??   Was könnte man nur tun? Anstellen?? Ausfressen? Zerlegen??

 

Also?

Man nehme eine Wolldecke, breite diese auf der Terrasse im Schatten!!  aus, hole was man so greifen kann dazu - nehme den Futterbeutel und zerbrösele einige Frolic und pflanze sich nun mittig auf diese Wolldecke. Es dauert garantiert nicht lange und irgendein Hund sitzt bei einem. Das was man so greifen kann, waren in diesem Fall zwei verschiedene große Flechtkörbe, 2 alte Plastikschüsseln, eine leere Papprolle, ein Schuhkarton ohne Deckel, ein fransiger Zerrstrick, ein paar Bierdeckel und ein oller Ball mit großem Loch. Mir würde schon was einfallen.. Klein Nicki, Neugierig von Natur aus - kam also angetrippelt, guckte fragend und setzte sich dazu. Futterbeutel auf, Nicki bekam ein Stück - man muss das Viecherl ja erst mal auf den Geschmack bringen, gell?

Das nächste Stück verschwand in einem der Körbe.

"Frauchen - wie einfach!" Schwupps weg war es.

"Ja denkste, meine Kleine, jetzt wirds schon schwieriger.. " ein Stück Frolic verschwand unter dem Zerrstrick - nun war die Ansage: Wo isses??  im Korb - oder unter dem Strick?? "Frauchen, du bist doof - unterm Strick isses" Schwupp - Nicki hatte es.

Nun wurde ein Stückchen in der Papprolle versenkt und diese im Korb aufgerichtet abgestellt.. umkreisen des Objekts, anstupsen mit der Nase - Rolle wackelte zwar - aber ran kam sie nicht. Beherzt nahm sie die Rolle am Rand zwischen die Zähne - zog und JA! da kullerte das Leckerlie raus. Gewonnen! Nun versenkte das unmögliche Frauchen doch schon wieder so ein Leckerlie in der Rolle, tat diese in den Korb und legte Bierdeckel lose drüber und darauf auch noch den Strick.. Hm?? wie jetzt da ran kommen?? Also - erst mal gucken ob man an diese doofe Rolle so irgendwie rankam - nö ging nicht. Mal an einem der Bierdeckel gezuppelt - HILFE, da wackelt ja alles.. ---> Flucht!

Aber ich will doch das Leckerlie - also wieder hin.

Der Strick, der muss erst weg. Voooooooorsichtig an den Fransen ziehen. Klappt! Der Strick rutscht - der Korb aber auch. Geht also so auch nicht.. den Strick am anderen Ende ziehen?? Nö, der Korb rutscht auch in der Richtung mit.. Also jetzt nehm ich den Strick mal in der Mitte und heb ihn raus. Geschafft! Den wär ich los! "Ich kann die Rolle sehen, ich kann die Rolle sehen!" *wedelwedelwedel*

Aber - da liegen noch viele Bierdeckel drauf... mal mit der Nase stupsen, ob die zur Seite rutschen? Nein, tun sie leider nicht. Mit der Nase drunter durch an die Rolle? Mal versuchen.. Ja - blöd nur, dass dann alles in Bewegung kommt und ... HILFE! ---> Flucht! weil da rutscht alles auf meine Nase.

ICH WILL ABER DIESES VERDAMMTE LECKERLIE! Vorsichtig zurück und ran an die feindlichen Bierdeckel. Nase lang, Hals lang - "Hallo Rolle! Ich krieg dich!" Einen Bierdeckel mit der Nase vorsichtig zur Seite schubse, Rand von der Rolle zwischen die kleinen Frontzähne nehmen und vorsichtig ZIEHEN! Jawohl! Die Rolle hätte ich - aber wo ist das Leckerlie?? Oh-nee! Das ist rausgekullert und liegt nun zwischen den Bierdeckeln. MIST!

Vorsichtig ranschleich, davor lege und mal überlegen... wenn ich mit der Nase da und mit der Pfote dort - müsste es klappen.. Geschafft! Ich hab mein Leckerlie!

So Fauchen, nachdenken macht müde - ich leg mich mal für ein Stündchen in meinen Korb. Du kannst ja mit Nina weiterspielen - die hat übrigens gerade hinter deinem Rücken den Futterbeutel geklaut und beschäftigt sich damit im Schatten hinter dem Flieder ... Viel Spaß noch!

es folgte fröhliches Getrippel in Richtung Küche & Korb ->> Abgang Bühne rechts.. oder so ähnlich  ** Schmunzel**

Nina - sehr dekorativ und im Schatten

 

01.08.2009

Micha und sein Heiligtum --> der Rasen!

Es war noch jeden Sommer so, 4 Hunde hinterlassen ihre Spuren. Nun hatten wir im letzten Sommer keine Buddelhundemäuse, wobei auch Lady ganz gern mal elegant mit nur einer Pfote kleine Löcher ausgehoben hatte, um den einen oder anderen Wurm / Käfer oder was auch immer aus dem Erdreich zu ziehen. Drei der vier Hunde hier sind noch recht neu. Neue Hunde bedeuten aber auch neue Gewohnheiten. Nicki buddelt für ihr Leben gern. Zunächst begriff sie es nicht, dass sie das nicht soll - nun buddelt sie mit Sichtschutz unter der Hecke. Da sieht es Herrchen nicht, da wächst kein Gras, da störts keinen - also was solls. Jeder Versuch ihr das abzugewöhnen ist bislang gescheitert.. der sonst recht wirkungsvolle Trick, kleine Scheißhäufchen in die Löcher zu werfen und zuzuschieben geht hier nicht, weil keiner von uns unter die Hecke passt.

Die große Jolante buddelt auch und sie buddelt auch mit nur einer Pfote, allerdings reisst sie richtige Löcher in den Rasen. Nicht tief, nö - mehr so breit, sie trägt nur die Grasnarbe ab, weil dadrunter sind Würmchen, Asseln und sonstiges Getier. Auch hier hilft der Trick mit den Häufchen nichts. Diese, von Jolante so nett vorgefertigten flachen, Buddelstellen nutzt aber unser Ninettchen und die Zwergin buddelt dann richtig und Frauchen schippt hinterher fleißig die Löcher wieder zu und setzt rausgerissene Grasbüschel geschickt wieder ein, immer in der Hoffnung Herrchen würde nur die größeren Schäden sehen..  *ja denkste!*

So verwandelte sich in den letzten Wochen der bis dato noch wirklich gut anzusehende Rasen recht schnell in eine mit oberflächlichen Löchern gespickte Landschaft, deren Anblick Micha jedesmal die Tränen in die Augen treibt. Ich finds gar nicht sooo schlimm, weil, ich hab schon ganz andere Rasenflächen gesehen, an der 4 Hunde zugange gewesen sind.. dagegen sieht unser Garten noch richtig gut aus, find ich.

Micha düngt ja gern das Grünzeug und beschwert sich mit schönster Regelmäßigkeit danach, dass er 2 mal pro Woche mähen muss.. ja, nee, is klar! Und weil Micha regelmäßig düngt, fluche ich auch regelmäßig - ich will keine Chemie im Garten, eben wegen der Buddelhundemäuse und den Igeln und allem anderen mehr oder weniger nützlichem Getier.

Vorhin kommt Micha an mit einem Sack Dünger, um dem restlichen Rasen noch eine Chance zu geben und es fiel so ganz nebenbei die Bemerkung "Den verträgt jeder Hund und Mensch - das Zeug ist absolut ungefährlich". Jetzt ist der Restrasen gedüngt, der Rasensprenger läuft und unsere Hunde haben sich durch die Bank weg ALLE im Dünger gewälzt..

Na? Ahnt schon wer was das für Dünger war??

Kleiner Tipp am Rande: Unsere Hunde riechen nun alle nach Kuh und müssen nun ALLE dringend in die Badewanne!  *Grummel!*

Nur eins stimmt: ungefährlich ist das Zeug!

 

17.07.2009

Heute Abend im Tierheim.. da steht neben auf einem Stuhl eine ganze Kiste Geschirrchen / Halsbänder / Leinen etc. Ich angele nach einem bunten Geschirr, weil es mich farblich so anlacht und stelle fest das Teil ist groß. Um nicht zu sagen sehr groß. Überlegend schnalle ich die Schnallen zu und murmele ein "Könnte passen" vor mich hin. Micha und Kirsten, die dabei saßen, meinten daraufhin unisono: "Das passt einem Rottweiler!" und - "... das ist viel zu groß für unsere / deine Hunde"  Ich gucke das Teil immer noch nachdenklich an und dann beißt mich der Übermut.. "Wieso, das passt sicher unserer Jolle" toternst natürlich, dran geglaubt hab ich nicht wirklich..  Beide meinen "Quatsch" und Kirsten überlegt laut: " Also die ist ja schon recht mächtig, aber so breit und wuchtig ist sie dann doch nicht" Aus Spaß sag ich: "Ich nehms mit heim und probiere es ihr an.. mach dann auch Fotos davon. Keine Sorge, ich brings morgen wieder mit, ich wills ja gar nicht haben, aber jetzt will ichs wissen.."  

Ich hätte mit den Beiden mal Wetten sollen - um einen Ring Fleischwurst für die Hunde oder so.. *schmunzel*

 

weil...   es passt!

da ist sogar noch 1 Loch weit Platz... 

aber sie sieht damit nicht sonderlich glücklich aus und braucht auch keins - denn sie geht wirklich ordentlich und fast zugfrei an der Leine.

*****

Liebe Susanne I. - Jolantchen bedankt sich ganz, ganz herzlich bei deiner Momo für die knuffige "Genesungskarte" - das ist ja mal eine ganz süße Idee. *WEDEL - WEDEL*

zum anschauen, bitte auf Link klicken: http://www.ecards4u.de/karte.php?id=120532551&user=liese&action=recall&v=972e

Vielen lieben Dank dafür.

Jolante gehts soweit wieder gut, sie darf wieder futtern und braucht noch ca. 5 Tage morgens und abends eine Tablette.

 

*****

Und mit Gitta hatte ich dieser Tage meinen Spaß am Telefon.. weil Jolante ja 2 Tage nichts fressen durfte meinte Gitta: "Der arme verhungerte Hund, ich schick dir ´ne Nachkontrolle und Geli soll Jolantchen gleich wieder mitnehmen". Und ich sagte "Ja, weißt du, Jolante wird lernen müssen ihre Futterdosen selbst zu öffnen... "  War ja alles nur Spaß und Ulk und kam auch schon richtig bei Gitta und mir an..

Gitta schau, der "arme verhungerte Hund" bekommt hier doch so ab und zu was zu fressen.. *lach*

Heute gabs gekochte Nudel mit Rind aus der Dose..  und sie schlampft mit Genuß.

und ausnahmsweise haben die anderen "armen" Hunde auch was bekommen.. *Zwinker*

 

"Schreitier" Nicki sammelt erst mal wieder auf, was sie daneben geschmissen hatte..

 klein Nina putzt schon fleißig ihr Schüsselchen..

während Nora noch immer jeden Bissen sehr genau überdenkt und entsprechend langsam frisst. (das wird sich wohl nie mehr ändern)

 

 

16.07.2009

im WEGSEHEN ganz groß.. unsere Autofahrer.

Heute früh auf dem Weg zur Arbeit sah ich: Bremslichter, ausweichende Autos. Bei uns kurz vorm Bahnübergang, dort wo immer die kleinen Wildkaninchen sitzen und die Gräser am Straßenrand abfressen.

Ich denk noch: "Na, warum bremst da alles, schleicht und gibt dann mächtig viel Gas?" Das ist nie ein gutes Zeichen..


Tja und dann war ich heran und bremste, guckte, schlich an dem Häschen in der Mitte der Fahrbahn vorbei, dass die Hinterbeinchen nachzog... und .. fuhr zunächst rechts ran. Ich hatte noch genug Zeit, es kam auf 5 Minuten nicht an. Ich guckte mich in meinem Auto um: Mist! Ich hatte, nachdem Jolante mir am Sonntag die Karre von vorn bis hinten eingesaut und vollgereiert hatte, alles an Handtüchern, Kisten etc.. raus. Sogar die Handschuhe hatte ich nicht im Auto. Sch... !!

Ein Golf hielt, Fahrerin fragte: "Kümmern Sie sich da drum?" Ich rief zurück: " Ja, ich versuchs wenigstens"

Also erst mal raus, gucken wo sich das Tierchen denn nun hin geschleppt hatte. Gut, da konnte es erst mal bleiben - da würde ihm nichts weiter passieren.. es saß nun im hohen Gras im Seitenstreifen und viel weiter wäre es da auch nicht gekommen..

Ganz schnell in die Firma, (nach Hause wäre genauso weit gewesen) Postbox geholt, Handtücher reingeschmissen, Handschuhe reingeschmissen (die hat mir einer meiner Jungs geliehen)  - meine Fahrer mit den Auslieferlisten und ihrer Ware losgejagt, ohne Kaffee - keine Zeit für sowas - heute nicht.

Zurück gefahren.. langsam rechts ran, ich hatte Angst gehabt das kleine Tierchen würde sich wieder auf die Fahrbahn schleppen, während ich die Kiste holte. Hatte die Befürchtung nur noch Matsch anzutreffen.. wobei, dann wärs ne Stunde früher erlöst gewesen - oder auch nicht.

Häschen saß noch immer da wo es gesessen hatte. Als ich heran ging wollte es flüchten - was es nicht mehr konnte. Ein Handtuch drüber geworfen, hochgehoben, in die Box - ab zum Tierarzt.. der hatte eigentlich noch zu.. es saßen aber schon ein paar ganz frühe Leuts im Wartezimmer..

ich klingelte halt mal: Helferin kam. "Wildkanichen, angefahren, schleppt die Beinchen nach. Das ist noch ein Baby.. ein paar Gramm Häschen"

"Kommen sie rein"  der Tierarzt kam, nahm den kleinen Hoppler aus dem Handtuch und hoch. Schüttelte den Kopp. Ich hatte es mir schon fast gedacht..
"Wenn der Rücken einmal komplett gedreht ist - keine Chance. Außerdem sind die Augen dicht mit Eiter..  da können wir nur noch erlösen" vorsichtig bewegte er die kleinen Beinchen - kein Wiederstand. Der Rücken hatte eine kleine blutige Wunde.. Häschen ist jetzt mit Hilfe des Tierarztes über den Regenbogen gegangen. Herzlichen Dank an Dr. Schroth für die schnelle unkomplizierte Hilfe am frühen Morgen. Auch wenn er nichts mehr hat weiter tun können, als das kleine Tierchen zu erlösen. Es hat nicht mehr länger leiden müssen und das zählt als einziges.


Mein Tag ist jedenfalls für heute schon mal schlecht angelaufen..


Und ich frage mich mal wieder: Wieviele Autofahrer sind in der Zeit vor mir und nach mir, bis ich die Kiste geholt und meine Jungs auf der Piste hatte - man sah es ja sitzen - achtlos daran vorbei gefahren?? Wieviele hatten gebremst, sind gaffend drumherum gekurvt und wieviele haben gedacht: Ist ja nur ein Feldkanichen?? und haben dabei nicht bedacht, dass auch so ein winziges Tierchen Schmerzen haben kann?

Wieso sind wir immer noch und immer wieder Weltmeister im Wegschauen..?? Sowas macht mich ohne Ende sauer!

 

 

14.07.2009

Das Schlimmste hat Jolante wohl überstanden, es geht ihr sichtbar besser und sie zeigt auch Hunger an. Heute durfte sie ein wenig Reis mit Hüttenkäse, verteilt auf viele kleine Portionen, zu sich nehmen und bisher blieb es drin. Hoffen wir das es so bleibt. Im Großen und Ganzen ist Jolante heute auch wieder munterer, nicht mehr so megaschlapp.

Die 3 anderen Wuffs sind nach wie vor fit. Und deshalb gehe ich davon aus, dass es wohl doch eine Vergiftung war, die Jolante sich zugezogen hatte. Stark im Verdacht steht hier ein Hahnenfußgewächs, dessen Samen nun ausgereift sind und ausfallen, im Gras landen und jeder der Hunde diese Samen beim Grasfressen unbemerkt mit aufnehmen kann. Das Gewächs befindet sich nun in der Biotonne - sowas muss hier nicht wachsen. Auch wenns wunderschön geblüht hat, es ist einfach zu gefährlich.

 

   

Rittersporn, sehr giftig, sogar die welken Blätter, die Stiele und die Samenkörner, einfach alles an diesem Gewächs ist hochgiftig.. er wuchs hier seit Jahren, wir wußten lange nicht um seine Gefährlichkeit. Nun ist er in der Tonne verschwunden - schade um den hübschen Blüher, aber hier ist er einfach nicht zu gebrauchen. Nicht wenn man einen Hund hat der alles was grünt und blüht anfrisst.

 

13.07.2009

Die vergangene Nacht war ruhig. Ich war unten im Wohnzimmer auf dem Sofa bei Jolante geblieben und die alte Hundedame schlief brav in ihrem Bettchen. Sie ist auf dem Wege der Besserung. Hat nicht mehr gespuckt, nicht mehr Blut ausgeschieden. Sicher, sie ist noch matt, aber ihre Augen sind wieder dabei und ab und zu wedelt sie verhalten. Fressen darf sie erst morgen wieder und dann auch nur Diät. Aber sie macht auch keinerlei Anstalten das sie Hunger hätte. Trinken möchte sie, darf sie auch, immer schön portioniert und es gibt statt Wasser Kamillentee, den sie auch brav schlabbert. Die Braunüle ist gezogen worden und Jolante trägt heute stattdessen ein Pflaster. Die 3 anderen Wuffs sind nach wie vor beschwerdefrei. Hoffentlich bleibts so.

 

12.07.2009

Jolante ist krank....

Begonnen hat das alles heute in der Früh gegen 5 Uhr 30. Jolante wollte mal dringend raus - Durchfall. 20 Minuten später: Jolante wollte mal dringend raus - stärkerer Durchfall. 25 Minuten später: Jolante mochte mal dringend raus - Erbrechen. Noch haben wir uns nichts dabei gedacht, es kommt schon mal vor das Hund sich den Magen verkorkst. Vor allem wenns einer ist der alles für Fressbar hält. Sah ja auch alles noch normal aus... Weitere 25 Minuten später: Jolante muss ganz, ganz, ganz dringend raus.. Durchfall wie Wasser. Um kurz vor 10 hatte ich dann bereits 2 mal die Teppiche geschrubbt, weils ihr nicht mehr bis raus gereicht hatte.. passiert, ist nicht schlimm, hier ist alles extra so das es pflegeleicht ist. Gegen 11 stellte ich dann Blut im Kot fest - gegen halb 12 war es reines Blut, ohne Kot. Und um 13:30 saßen wir in der Tierklinik hier am Ort.

 .. lasst mich doch alle nur in Ruhe! Mir ist schlecht.

Jetzt sind wir wieder zuhause, Jolante mit Braunüle im Bein, sie hatte bereits erste Anzeichen von Austrocknung und deshalb gleich mal eine Infussion bekommen. Sie hat einen supertollen Infekt und den sollte man ernst nehmen. Bedeutet aber auch: Aufpassen wie die anderen Hunde drauf reagieren.. - denn sowas macht bei uns natürlich nur allzugern die Runde und erwischt Einen nach dem Anderen. Jetzt heißt es: Pingpong spielen vermeiden und noch mehr als sonst hinterher sein wenn irgendwo einer draussen im Garten ist und sein Geschäftchen macht. Wir sammeln die Hinterlassenschaften eigentlich mehrfach am Tag ein, so das nichts lang liegen bleibt und  trotzdem, manchmal muss man denn eben noch mehr hinterher sein.

Jawohl, sowas haben wir gerade ganz ganz dringend gebraucht. *Seufz*

 

 

11.07.2009

Zwergdackel - Zahnsanierung, Klappe die Zweite

Nina hatte am Donnerstagabend den 2. Tierarzttermin zum Zähne machen. Der erste Termin konnte leider nicht wahrgenommen werden, da es erst mal galt den Hund auf seine erforderlichen Herz -Medis richtig einzuregeln..  - aber nun ist es vollbracht. Das Gebiss des Zwergdackels sah schon recht verkommen aus, als sie bei uns einzog. Zunächst liesen wir alles wie es war, denn sie hatte offenbar keinerlei Schwierigkeiten beim Fressen damit. Die oberen Frontzähne waren allesamt abgebrochen, entweder durch Schlag oder Tritteinwirkung, oder einem Aufschlag auf einer Kante, die Hauer strotzten vor Zahnstein - divese Zähne waren wackelig oder sonst irgendwie kaputt.

 

So sah das vorher aus: Zahnstein, wackel Zähne und abgebrochene Zähne..

 

Viel war in dem kleinen Mäulchen ohnehin nicht mehr in Ordnung und drin.. dessen waren wir uns bewußt. Ninettchen bekam eine Kurzzeitnarkose und fiel dann auch prompt in den Schlaf, dabei wedelte das Schwänzchen ganz dolle vor sich hin. 5 total verrottete Zähne wurden gezogen, dazu die Zahnstümpfchen. Dicke Brocken Zahnstein wurden entfernt, und es fand sich beim ziehen des einem kaputten Zahnes unter einem benachbarten, offenbar noch ordentlichen, Zahn eine dicke Eitertasche. Der Zahn mußte also auch noch raus. Die Brühe stank erbärmlich und lief prompt gut ab. Bereits 2,5 Stunden nach der Zahn-Op stand Ninettchen wieder auf den Pfoten. Wackelig und ihr war sichtlich nicht gut - aber sie stand. Am späten Abend gings in den Garten, ein großes Bächlein und dann zurück. Vorher lag sie bei Herrchen aufm Sofa, er trug sie dann die Treppe hoch und Dackelchen durfte ausnahmsweise mit im Bett schlafen. Am folgenden Morgen war sie putzmunter, ausgeschlafen und fit. Und sie hatte Hunger! Klar.. aber es gab nur 2 Eßlöffelchen voll Fleisch, darin die Tabletten und mehr nicht. Ihr Blick sagte: "Frauchen - du bist so gemein!"  Gestern Abend hat sie dann aber wieder normale Portion bekommen und diese mit Heißhunger vertilgt. Das Mäulchen schwillt nun nach und nach immer mehr ab und es geht ihr offenbar recht gut, so als fast zahnloses kleines Gehopse. *smile*

 

06.07.2009

wie schnell doch die Zeit vergeht..

  Danke, Kleinstes, für die Zeit die du mit uns verbracht hast.

Ein Jahr ist seit Tildchens Tot nun vergangen. Ein Jahr, in dem wir täglich an sie dachten, über sie sprachen, uns an kleine Streiche, uns an liebe oder fröhliche & lustige Szenen mit ihr erinnerten. Die kleine Maus hat soviel durch ihr Dasein bewegt, sie hat Aufmerksam gemacht auf die ungarische Station, durch sie und ihre Anwesenheit bei uns fanden soviele arme kleine andere Hunde ein liebevolles Heim. Tildchen hat ein ganzes Leben lang nie aufgegeben zu hoffen und für sie war es ein "Wunder" , ein Wunder das sie mit großen glänzenden Augen betrachtet hat - ein Wunder doch noch einmal ein Zuhause gefunden zu haben. Umsorgt zu sein, geliebt und geachtet zu werden als das was sie war.. als ein lieber kleiner, höflicher und zurückhaltender immer freundlicher und fröhlich wedelnder Hund.

Unser Kleinstes fehlt noch immer, bewegt noch immer die Herzen der Menschen in ihrer einstigen Umgebung. Sie ist unvergessen..  die Trauer um sie mag stiller geworden sein, aber sie ist noch immer ganz stark vorhanden. Seit einem Jahr brennt immer, Tag und Nacht, ein Kerzchen für unser kleines Tildchen im Garten..

 

 

02.07.2009

Die Rasselbande hält uns auf Trab..

Vergangenen Samstag, als ich in der Firma saß und über meiner Tourenplanung für Montag brütete, klingelte das Telefon und Micha war dran. Jolante war auf Abwegen gewesen.. unsere Nachbarin hatte sie zuerst gemächlich durch unseren und dann durch ihren Garten wandern sehen. Ziel unserer "dicken Tante" war der nachbarliche Fischteich gewesen. Als sie diesen erreicht hatte, setzte sie sich wedelnd an den Rand, Po, Wedel und Schinken im Wasserlauf, und guckte den Fischlein zu. Im Prinzip nichts dagegen einzuwenden, sie tut ja keinem was. Nur - zum Einen, wie war Jolante ins Nachbargrundstück gelangt ? Und zum Anderen sind wir heilfroh so nette und geduldige Nachbarn zu haben. Auch wenn Petra vor unseren Viechern wirklich Respekt hat, vor Jolante hatte sie vom ersten Tag an keine Angst und steichelt sie sogar häufig. Micha holte unsere "dicke Tante" auch gleich wieder drüben ab und sperrte alle 4 Rabauken dann im Haus ein, denn wo Jolante durch passt, passt der Zwergenverein locker erst recht durch. Wir gingen auf die Suche nach dem Loch im Zaun - es gab keines. Wohl aber eine Stelle wo der Maschendraht hochgebogen und unsere Jolante sich hingelegt hatte und einfach drunter durchgekullert war. Zurück hätte sie so aber nicht gekonnt, denn dann wären die Steinbegrenzungen auf unserer Seite im Weg -> es ist also eine Einbahnstrasse. Nun hatten wir ausgerechnet Samstag sehr wenig Zeit, Michas Pa feierte 65. Geburtstag und lud zum großen Auftrieb ein. Trotzdem mußte jetzt schnell wenigstens eine provisorische Lösung gegen Jolantes Wandertrieb gefunden werden. Micha wurde von mir zunächst gebeten gleich die Hecke zu Nachbars erheblich zurück zuschneiden, während ich durch den nahen Baumarkt streifte und nach Lösungen für unser Zaunproblem suchte. Vorab, unser Baumarkt ist eine Katastrophe.. was man braucht, haben sie seltenst und wenn - dann sind von 5 Teilen 3 kaputt. 17 Meter Zaun mußten auf die Schnelle "ausbruchssicher" gemacht werden, das was mir vorschwebte als Lösung, war zwar da, aber nicht mehr in der Menge die wir gebraucht hätten und in einer Preisklasse wo mir beim kurz überschlagen schon schlecht wurde. Also, andere Idee ausgekramt und 6 Felder Jägerzaunelemente geholt. Weit genug ausgezogen sollten die eigentlich reichen. Taten sie nicht, es fehlte gut ein halber Meter, der aber eigentlich nicht unterkriechbar sein sollte, weil die Steinkanten da höher sind. Guten Gewissens überliesen wir unser Hunderudel meiner Ma, die Samstagnachmittag und Abend den Hundesitterdienst übernahm und fuhren auf Geburtstagsfeier. Nach unserer Rückkehr sofortige Kontrolle des provisorischen Zauns, alles okay. Auch erzählte meine Ma, dass Jolante und alle anderen Hunde - einschließlich ihrer Nessi - nicht noch einmal auf Wanderschaft gewesen wären, also alles in Ordnung. Der provisorische Zusatzzaun schien also unsere Bande in unserem Grundstück zu halten. Er sollte dann am kommenden Wochenende richtig befestigt werden und als zusätzlicher Ausbruchsschutz dienen. Soweit die Planung, doch es kam anders... Vorgestern, in meiner Mittagspause, holte ich Jolante erneut bei Nachbars aus dem Fischteich, wo sie Fische guckte und Pfoten kühlte.. es hatten ihr 5 Minuten gereicht und sie war drüben. Jolante hatte exakt den fehlenen halben Meter Jägerzaun genutzt um drunter durchzukrabbeln. Die "dicke Tante" bringt dem Rest noch bei, worauf der von selbst nie gekommen wäre..  Auf solche Ideen ist noch keiner unserer Hunde vorher gekommen - Semi wär das nicht mal im Traum eingefallen und die Einzige die jemals unterm Zaun durchgekullert war, weil drüben gegrillt wurde und der Duft lockte, war Tildchen, unsere Minimaus. Aber nur dieses eine Mal und dann nie wieder.. Nun stecken zusätzlich zum Jägerzaun noch zwei Stahlplatten am Zaun zum Nachbargrundstück - sieht grauslich aus und kann so nicht bleiben, es erfüllt aber erst mal seinen Zweck. Am kommenden Wochenende werden wir alles Jolante & Zwergen-Ausbruchsicher machen und richtig befestigen. Nutzt ja nix, das dicke Tantchen geht halt gern bei Nachbars Fische gucken. Allerdings tut sie das auf so eine liebe, freundliche, ruhige Art und macht keinen Schaden, das ihr bisher niemand böse ist.

Jolante unterwegs mit uns in Feld, Wald & Wiese

 

********

Und weiter gehts...

Am vergangenem Sonntag hatten wir schon wieder netten Besuch, dieses Mal kam mal wieder Moni aus unserem Forum zu uns, und auch sie blieb von Nora "ungetackert" und das obwohl unsere Zicke den ganzen Tag ohne Maulkorb lief. Nora überraschte unsere Moni damit, dass sie sich zunächst recht friedlich - freundlich zeigte. Später allerdings lief sie eine einzige halbherzig gestartete Attacke auf Moni, die Dank ihrer guten Hundekenntnis den Angriff umdrehen konnte und man sah Nora richtiggehend das Erstaunen an, als sie ihre Attacke in Beschäftigung abgewandelt sah. Tja, Nora, dumm gelaufen - damit hatte unsere Zicke nicht gerechnet. Bis zum Ende des Tages blieb Nora ruhig und freundlich und ging sogar auf leichte Grundübungen des "Dogdancing" ein, die Moni mit ihr aus dem "Blauen" heraus einfach mal so versuchte.

Noch vor ca. 1 Jahr wären die nachfolgenden Bilder von Nora und Moni undenkbar gewesen....

Nein, in der Hand ist nichts zu fressen, Nora frisst ja nichts "ausser der Reihe". Nora folgt lediglich Monis Handzeichen..

 

danach gabs viele lobende Streichler..

...und ein bisschen Ballspielen. Norchen liebt es ihrem Ball nachzujagen. Aber mit Fremden hat sie bisher noch nie Ball gespielt.

 

In Nora steckt soviel und wenn sie will, dann kann sie auch. Und am Sonntag wollte sie offenbar! Wir sind alle, - Halter - wie auch unsere letzten Gäste, sehr erstaunt über Noras Wandlung, die ihren Ursprung nicht nur im intensiven Training mit uns hat, sondern auch in einem großen Teil ihrer Trauer zu finden ist. Nora ist in den vergangenen Wochen ein deutlich ruhigerer Hund mit rasch ergrauter Schnauze geworden, der häufig irgendwo alleine in der Sonne liegt und mit traurigem Blick ins Nichts schaut. Was uns sehr zu denken gibt, denn gut ist das nicht. Wir hoffen, dass sich das bald wieder gibt und Nora wieder ein fröhlicher Hund wird, aber dann dabei weiterhin so umgänglich bleibt.

*****

 

Klein Nicki hat auf der Terrasse einen Käfer entdeckt und verfolgt ihn interessiert mit den Augen.. *schmunzel*

und der Rest der Bande hat beschlossen es ist zu warm um sich zu bewegen..

 

      

 

Berichte vom ersten Halbjahr 2009

 

21.06.2009

Wir hatten Sonntagsbesuch...

TW war mit seinem Hund "Prince" bei uns.

Früher, als Semi noch lebte, hätten wir Prince nicht herein lassen können, so war der Hund - wenn TW mit ihm auf Besuch da war - stets im Vorgarten. Semi und Prince mochten sich schon im Tierheim nicht sonderlich gut leiden, dort saßen sie lange Zeit Zwinger an Zwinger, hier wären die beiden Rüden ganz sicher aneinander geraten. Nun, da Semi ja leider nicht mehr da ist, dachten wir uns, versuchen wir ob es mit den Mädels und Prince auch im Haus und hinteren Garten geht. Zunächst gingen wir mit allen Hunden Gassi. Zwergchen Nina wünschte sich den großen Rüden am liebsten auf den Mond. Das "Gewitterwölkchen" über ihrem Köpfchen war tiefschwarz und begleitete sie auch noch den Rest des Tages. Nur, wer nimmt schon Zwerge richtig ernst?? Prince störte sich nicht an dem Minigewusel, was das Minigewusel natürlich noch saurer werden lies. Im laufe des Abends attackierte Ninettchen - den im Vergleich zu ihr - riesigen Hund zweimal. Und was tat der?? Der rauschte mit eingekniffener Rute unter Herrchens Stuhl. Anders unsere kleine behinderte Nicki, sie war ganz angetan von Prince. Sie hatte mit ihm einen durchweg vergnüglichen Tag und Abend - verspielt forderte sie ihn immer wieder zum herumalbern auf. Und sogar unsere Nora zeigte sich von ihrer besten Seite! Nicht ein einziges mal attackierte sie TW oder Prince und das obwohl sie ohne Maulkorb war und auch blieb. Sie wird doch nicht etwa doch was begriffen haben in all den Jahren bei uns? *Staun* Jedenfalls sind wir richtig stolz auf unsere XXL- Dackeline, weil sie so richtig ruhig und brav war. Jolante zeigte auch hier wieder absolut souveränes Verhalten. Sie begutachtete Prince bereits beim Gassigehen ausgiebig und beschloß, jawohl, er darf mit rein. Ab da kümmerte sie sich nicht mehr um den großen Rüden. Er war da und gut. So ist dann nun auch geklärt, wenn mit TW mal was sein sollte, kann Prince als Gasthund zu uns kommen.. es ist nie verkehrt, wenn man jemanden hat, der im Notfall einspringen und den eignen Hund in Pflege nehmen kann..

 

Am Anfang saß Prince noch brav bei Herrchen, er traute den Weibsen hier nicht..     

vorsichtiges Schnuffeln ....                 

  doch dann forderte Nicki ihn zum spielen auf...

 

 

"Na los - nun komm schon mit.."    

das ist unfair, verstecken gilt nicht.. Wo bist du??   komm raus da!

... klein Nina beobachtet das Ganze etwas angesäuert aus sicherem Abstand...                            

während Jolante sich zu Berta in den Schatten legte und den Beiden beim lustigen Spielen zuschaute  

  

 

kurze Verschnaufpause bitte. Das junge Gemüse ist anstrengend!   aber süß ist sie...

und darum ein Küßchen !

"He! Wo willst du denn hin? Hiergeblieben!"  

Als der Spieltrubel der Beiden vorbei war, legte sich jeder irgendwohin..

Jolante und Prince  

die Zwerge auf dem Sofa   

und Nora ging am Zaun zu Nachbars horchen, ob es sich zu bellen lohnt..

 

 

*****************

11.06.2009

 Ahja, nun wollte es Nora genauer wissen!

Jolante lag dösend in einem der Hundebettchen als Nora beschloss, ich geh da jetzt mal schnuffeln. Sie näherte sich frech und schnuffelte am Korb entlang, unter Missachtung jeglicher Warnsignale die Jolante so von sich gab. Jolante warnte sie deutlich ab. Schnappte in die Luft und brummte. "Mein Korb - weg da!" Das hatte sie bei Gitta auch schon getan, das hatten wir dort schon beobachtet. Okay - solange sie das so machte, wars in Ordnung. Nora aber fasste es als DAS Signal zum Angriff auf. Die kleine Giftnudel wich zunächst Jolantes Luftschnappern aus und fegte dann - was haste, was kannste - gegen Jolante an. Jetzt wurde es ernster. Ich ging dann dazwischen und verwies sie beide in die Schranken. Nora durfte dann mal ein 1/4 Stündchen das Wohnzimmer verlassen - natürlich tat sie das nur  lautstark vor sich hin grummelnd, aber sie befolgte meine Anweisung. Und Jolante musste umgehend den Korb verlassen. Ich dulde hier weder ein Bewachen der Gegenstände, noch ein Attackieren ohne Grund. Jetzt wissen beide Hunde bescheid. Passiert ist nichts, wäre wahrscheinlich auch nicht - es war eigentlich mehr lautstarke Show als sonstwas. Aber Nora legte es ja auch drauf an und hätte im Ernstfall den erheblich Kürzeren gezogen. Was ich weiss, was Jolante weiss und was auch Nora weiss. Aber probieren kann man es ja mal, nicht wahr?

 

Ein Jolante Schnappschuss von gestern Abend

...es scheint aber trotzdem irgendwie bequem zu sein...

 

 

10.06.2009

Unsere Rasselbande

hat derzeit viel Spaß. Da Jolante entdeckt hat, dass man Bällchen nicht nur kullern und fangen, sondern auch zu hübschen kleinen Schnipseln verarbeiten kann, ist Nora sehr darum bemüht all ihr Spielzeug, einschließlich "Entche" vor Jolante in Sicherheit zu bringen. Es ist manchmal gar nicht so einfach ca. 5 Bällchen, einen weichen größeren Fluffiball und 2 Gummi Entchen, nebst 3 Zerrstricken zu hüten. Der große Dackel hat richtig Stress und viel Bewegung dadurch. Es gelingt ihr nicht immer und so hat dann auch Jolante ihre Jagderfolge und ich hinterher Bällchenteile zum aufsammeln. Noras Blick ist dann immer sehr traurig.Ich hab ihr jetzt versprochen ganz viele neue Bällchen zu holen. Auf ihr großes "Entche" passt Nora aber so gut auf, da hat Jolante keine Chance. Selbst unser Zwergchen darf "Entche" nicht mehr haben und das ist neu!

Jolante fügt sich ansonsten problemlos hier ein. Tappt gemütlich mit mir auf Arbeit, hat gelernt über die Autorampe in ihre Autobox ein und auszusteigen, womit für mich das "wuchten" der Hundedame ein Ende hatte und worüber sich mein lädierter Rücken sehr freut. Mal einen "dicken" Hund heben ist kein Problem - aber bis zu 6 mal täglich die "dicke Tante" ins Auto heben, da maulte mein Kreuz inzwischen recht beachtlich. Jolante ist recht gut leinenführig geworden, interessiert sich nicht die Bohne für die bellende Nachbarschaft - findet unsere Nachbarin zur Linken auch ohne Leckerchengaben nett und liegt oft lang vor dem Zaun und beobachtet drüben das Treiben auf der Terrasse und im Teich. Selbst Nachbars Katze hat null Respekt vor unserer dicken Tante und geht im Schneckentempo an ihr vorbei. Aber nur solang bis die Dackel und Nicki angefegt kommen, dann flitzt sie lieber doch los.

Über Tag liegt Jolante irgendwo irgendwie im Büro herum und rührt sich nur wenn es denn unbedingt sein muss. Aber zuhause ist sie flott und spielt. Beim Gassigehen bekommt sie langsam Kondition und trabt inzwischen auch mal ein Stück.

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Wir haben gerade so für uns überlegt, dass - wenn wieder einer der Hunde den Regenbogen betritt - der Platz dann nicht mehr neu besetzt wird. Es sei denn es wäre der einzige "große" Hund. Dessen Platz werden wir immer wieder neu besetzten, einfach weils hinter der Tür eben überzeugender bellt, als einer der Zwerge. In letzter Zeit waren es ein paar Abschiede zuviel und die sind uns und den Hunden nicht in den Kleidern stecken geblieben. 3 Abschiede in 10 Monaten, das geht an die Substanz. Zur Zeit durchleben wir alle ein Wechselbad der Gefühle, zwischen lachen und trauer, auf und ab. Erinnerungen wechseln mit neuen Szenen und unsere Hunde spüren das ja auch. Gerade die sehr unsichere Nora versteht dann die Welt nicht, möchte herankommen und trösten - traut sich aber nicht wirklich, während Zwergchen um einem herumtanzt und die winzige Zunge herzliche Küsschen verteilt, rumpelt Jolante mit ihrem Kopf gegen einem und schaut recht fragend.. Sie kann nicht wissen warum die Stimmung dann gekippt ist - wie auch, sie sieht nur da ist wer traurig und kommt halt um tröstend ihren Kopf auf die Knie Desjenigen zu legen, der gerade mal wieder "abgetaucht" ist.

So ist die Bande - eine heitere kleine Truppe, die einem auch aus einem "Tief" wieder heraus holt. Gut so! .. und weiter gehts..

 

05.06.2009

Jolante entdeckt ihren Spieltrieb. Sie hat hinter der Hecke ein Bällchen gefunden, das ich seit bestimmt einem 3/4 Jahr vermisst habe.Stolz hat sie es mit vor gebracht und dann ? Knusper, knack, kau, fledder  -->  jetzt sind es Bällchenteile.  Danach war sie am Sommerflieder und * zupf * weg war die Beschreibung. Das ihr dabei fast eine Maus durch die Füße getrippelt ist, hat sie nicht interessiert.. Wohl aber Micha! Der hat das winzige Tierchen verfolgt bis es hinter / unter der Hecke verschwand..  *lach*

 

04.06.2009

So, nun hat sie Dank meiner Freundin Regine aus Weiterstadt ihren Spitznamen weg: "Jolle" ! Und? Das Mädchen reagiert auch drauf. *schmunzel* Aber sie hat so einen schönen und klangvollen Namen, auf den sie sehr gut hört, der bleibt! Ich reiche mal noch ein paar Bildchen der Rasselbande nach.

 von links nach rechts: Jolle, Nina & Nicki

 

 Jolante bei mir im Büro

 an der Terrassentür mit Blick zum Garten

 

beim spielen ...  

und wohlfühlen...  

 

01.06.2009

"Jolante" ist gestern Abend bei uns eingezogen.

Jolante stammt von Gittas Hof in Polen. Näheres siehe auch hier: http://www.tierschutzhof-vierpfoten.eu/  Wir haben auf dem Hof von Gitta 1,5 wunderschöne Tage verbracht. Vielen lieben Dank an Gitta, für die herzliche Aufnahme, die liebevolle Gastfreundschaft und diesen tollen Hunde-Oldie.

Das stämmige mittelgroße Hundemädchen ist - wie könnte es auch anders sein? - schon etwas älter. Sehr gemütlich, ruhig und umgänglich. Mehr von Jolante, jetzt auch Jo genannt, erfahrt ihr - liebe Leser - hier in den nächsten Tagen.  Vorab nur, die erste Nacht war ruhig, friedlich und absolut ohne Probleme. Und den ersten kleinen Gassigang hat Jolante mit mir heute früh auch schon völlig unkompliziert hinter sich gebracht. Es gibt ja soviel neues zu erschnuffeln, zu sehen und zu hören. Und ständig geht verhalten der Wedel. Sie hat sich den Liegeplatz ausgesucht, der mir für sie auch am liebsten gewesen wäre - das große Hundebett an der Terrassentür.

         

 

           

sie wirkt sehr zufrieden und grinst im Schlaf.        

Mehr Bilder und ausführlicher Bericht folgen in Kürze.

 

27.05.2009

Man hat ja so seine konkreten Vorstellungen vom neuen, alten Weggefährten, nicht wahr?

Ein Rüde sollte es sein.. um die 50 cm, kastriert. Gern mit Macken, Kanten, Ecken und Webfehlern, aber 100% verträglich muss er sein. Wachsam, aufmerksam, aber lenkbar. Irgendwas um die 8-10 Jahre alt. Möglichst ein undefinierbarer Rassenmixmax und möglichst kein Südländer. Alles andere ist mir völlig wurscht.. Soweit meine eigentliche Vorstellung und die gibts in der Form schon seit Jahren

Seit Sommer 2004 sitzt da ein Mixmax in einem nahen Tierheim. Wir kennen ihn vom sehen, wußten er sitzt schon lange..  Nur, auf Nachfrage ergab sich, er mag keine anderen "Götter" neben sich. Wenns ums Streicheln und Zuwendung verteilen geht, da wird er kiebig und geht mit den Zähnen gegen die anderen Hunde. Aber bei uns gilt wegen der beiden kleinen Mädchen: Kein Risiko! Somit fiel er aus der engeren Auswahl. Auch hatte er einige andere Eigenheiten, die wiederum wären mit Geduld behebbar gewesen - aber das mit dem Attackieren anderer Hunde ist so eine heikle Sache, das geht nicht. Schade, denn er gefiel mir ausgesprochen gut, gerade weil er so seine Eigenheiten hatte. Micha hätte sich drauf eingelassen, aber so wirklich überzeugt war er von dem Wuff von Anfang an nicht.

Dann gabs in einem anderen Tierheim noch einen Rüden, Rassehund, 52 cm hoch, kastriert. Ein hübscher Hund, verträglich, nett, stammt aus guter Familie, Abgabe wegen Umzug, aber er sprach mich so gar nicht an. Wir standen mehrfach vor ihm und es kam so gar nichts rüber. Kommt vor, gibts auch bei mir. Micha gings ähnlich. Er entsprach so gar nicht unseren Vorstellungen.

Man schlug uns inzwischen einige ältere Schäferhunde per Mail vor - weil man weiß, ich bin eigentlich ein Schäferhundefan.Doch auch da sprang kein Funke über..

Notfälle gibts jede Menge, in allen Größen, Farben, Formen, mit und ohne Macken.. alte und junge.. wir werden täglich mit Notfallmails zugeworfen, hängen an 2 Tierschutzverteilern... aber DER Hund war nicht dabei. Auch unter unseren Ungarn nicht..

Seit Sommer 2008 hab ich immer wieder mit einer hübschen Hündin geliebäugelt. Älter, nett, bissi zu rund - aber zu 100% verträglich. Bisschen kleiner als 50 cm, alles andere als wachsam - ehr gemütlich. Aber sie war der Hund bei dem es schon damals "PLING!" und "DIE ISSES!" machte. Damals, das war im Juni 2008 und da lebte sogar unser Kleinstes noch. Solang hab ich sie schon im Hinterkopf.. am kommenden Wochenende dürfen wir sie kennen lernen.

Schaun mer mal was draus wird. :)

Bis dahin.. abwarten, Tee trinken und überraschen lassen.

 

25.05.2009

einfach nur ein paar Bilder vom derzeitigen Rudel... mit Ruhe anschauen und wirken lassen.

 

3 zufriedene kleine Hundedamen beim Sonnenbaden

vorne Nicki (30 cm), mitte Nina (19 cm), hinten Nora (34 cm)

 

 

Nora, sie ist erwachsen geworden und wird jetzt schon grau um die Nase (ca. 4,5 Jahre ist sie jetzt)

          

        

unser rotes Zwergchen Nina, 9 Jahre alt

   

 

unser Dauerpflegling Nicki, 15 Monate alt

 

 

es ist eindeutig zu warm im Moment..

  

  

23.05.2009

Ein paar Tage sind nun vergangen...

Unser Hundebub Semi ist in seiner Urne seit 20.05. wieder zuhause. Vielen Dank an Herrn Göck, von der Tierbestattung Rhein-Main, der seinen Job wirklich super gut macht und uns nun zum 2. mal innerhalb weniger Monate hilfreich, beratend und auch mit tröstenden Worten zur Seite stand. Uns ist es wichtig, dass auch nach dem Ableben mit dem Körper unserer Tiere liebevoll und ordentlich umgegangen wird und das ist hier absolut gewährleistet.

Nora hat den Schock des Abschiedes inzwischen wohl etwas verarbeitet, denn aus dem am Abend des 06.05. vollkommen erstarrten, geschockten Hundemädchen ist ein derzeit sehr anhängliches Tier geworden. Sie nässt nachts nun hin und wieder ein - wie immer wenn sie mit etwas nicht gut fertig wird. Wir hoffen, dass sich das bald wieder vollkommen legt. Nora verarbeitet Abschiede & Veränderungen extrem schlecht und langsam. Auch nach Tildchens und Ladys Ableben brauchte sie Zeit für sich, nässte sich und ihr Bettchen gelegentlich ein. Hin und wieder sehe ich sie auf der Terrasse liegen, alleine und ins Nirwana starren.. wir stören sie nicht, wir wissen sie braucht dieses Alleine sein, mit sich selbst beschäftigen, "nachdenken", um besser klar zu kommen. Für sie ist vom alten Stammrudel nun gar keiner mehr da. Das letzte Stückchen beständige Sicherheit des Altrudels verlor sie mit Semis tot. Zur Zeit ist sie verstört - sucht unsere Nähe und braucht doch auch hin und wieder einfach vor aller Welt ihre Ruhe. Wir beobachten sie, versorgen sie, gehen auf sie ein. Immerhin frisst sie noch selbstständig und stellt so nicht die Arbeit der letzten 3 Jahre komplett in Frage. Es sah zwei Tage lang so aus, als würde sie auch da wieder ins alte Verhalten des Futter verweigerns zurück fallen, Gott sei Dank trat dieser Fall nicht ein.

Nina ist wie immer - zumindest äußerlich. Zwar etwas lauter als zuvor, rebellischer, aber doch auch der kleine Hund der phasenweise sehr, sehr traurig hier herum lief. Die langen Schlappohren noch länger, die Rute hing freudlos herunter..- ging sie die ersten Tage immer und immer wieder die Liegeplätze des Großen ab. Sie suchte ihn..  inzwischen hat sie es verstanden. Auch auf sie achten wir derzeit verstärkt. Sie hat hier die Führung, 19 cm niedrig, sagt sie den beiden anderen Mädels schon sehr deutlich wie der Hase läuft. Im Moment auch manchmal zu deutlich, was sich die zwei anderen Hundemädchen natürlich nur begrenzt gefallen lassen. So mahnte sie gestern recht heftig Nicki mit zwei Nackenknuffern ab - wofür war uns Menschen vollkommen unklar - aber Nicki wußte offenbar was sie falsch gemacht hatte und ordnete sich unter. Da halten wir uns raus, die Hunde machen das schon untereinander aus und nicht immer ist uns ein Fehlverhalten vorher aufgefallen. Nur wenn der Zwerg heftig übertreibt greifen wir ein.

Nicki scheint überhaupt nichts zu vermissen. Sie hatte noch nicht die Bindung und den Bezug zu Semi, dazu war sie zu kurze Zeit erst hier. Allerdings lief sie 2 Tage lang etwas irritiert hier herum, ohne zu suchen, aber doch so als müßte sie Hunde nachzählen.. Nicki ist mittlerweile stubenrein, sie besteht aber als Einzige auf einen letzten abendlichen Rundgang vorm Schlafen gehen- im Dunkeln geht sie freiwillig keinen Meter in den Garten. Nun denn, es gibt schlimmeres. Auch ihre anfänglichen Anfälle von Zernagerwut habe sich gelegt. So langsam wächst sie in diese Familie hinein und wird von Tag zu Tag zugänglicher.

 letzte Bilder von Semi. Aufgenommen am 04.05.2009

 

Der Seitenname "4er Bande aktuell" bleibt zunächst so bestehen. Wir werden über kurz oder lang sicherlich wieder eine ältere "Notsocke" bei uns aufnehmen.

 

07.05.2009

Semi...

10 Tage haben wir mit dir und um dich gekämpft - um jeden Tag, um jede Stunde, um jede Minute. Wir konnten dir nicht helfen, die Tierärzte fanden nichts, was für deine Bauchschmerzen verantwortlich sein konnte. Es war nichts zu sehen auf den Röntgenbildern, nichts was nicht so war, wie es hätte sein sollen. Und doch, du hattest Bauchschmerzen, dein Bäuchlein war Druckempfindlich und du nahmst rapide ab. Irgendwas musste da sein, doch es blieb uns und den Tierärzten verborgen. Du mochtest nicht mehr fressen, mochtest nicht mehr gehen. Wolltest nur noch schmusen, liegen und schlafen. Dein Blutbild wurde schlechter und schlechter. Und dann versagten gestern deine Nieren. Du bist eingeschlafen, still und friedlich hinübergedämmert - in eine andere Welt. Wir saßen bei dir, nahmen von dir Abschied und hoffen das du nun bei Tildi und Lady im Regenbogenland angekommen bist. Es dir dort, wo du nun bist, wieder richtig gut geht und du mit den beiden Mädchen richtig Spaß hast. 

Du hast bewiesen das auch aus einem alten, reichlich verkorksten Tierheimhund noch einmal ein ganz normaler lieber Familienhund werden kann. Hast uns gezeigt was für ein toller, treuer und liebevoller Weggefährte in dir steckt. Ein Freund, der Haus und Hof bewacht, der Spaß am Leben hat und der auch auf seine Familie aufpasste und ganz besonders auf sein Frauchen. Mit sanfter Liebe hingst du an Tildchen, ohne Murren hast du den Zwerg Nina aufgenommen und sie in dein Hundeherz geschlossen, hast Lady bis zum Schluss begleitet und Nicki liebevoll akzeptiert und aufgenommen. Du warst der ruhige Pol in unserem Rudel und ein Stück Sonnenschein in unserem Leben.

Es ist still ohne dich... leer ohne dich.  Semi - Sockchen, unser Brummbär, wir werden dich nie vergessen.

 

 

06.05.2009

Semi hat heute gegen 19:15 diese Welt verlassen..

Er schlief friedlich ein. Micha und ich waren bei ihm und im Moment liegt er in seinem Bettchen und "schläft" mit einem ruhigen und zufriedenem Gesichtchen.

Gute Reise über den Regenbogen mein lachender Hundebub. Über 4 Jahre hast du unseren Weg begleitet, uns viel Freude gemacht, manchmal auch Kummer, aber immer warst du dir selbst treu - nun gehst du einen neuen Weg. Du und deine Mädels sind nun wieder vereint.

 

Ein Lichtlein für deinen letzten Weg...  .. grüß uns bitte die Mädels auf der anderen Seite. Wir werden dich nicht vergessen.

 

 

 

27.04.2009

Tja - nun gehen wir offenbar mit Semi in die Endzeit. Unser Dicker ist alt geworden, nicht nur optisch, nein auch innerlich. Herz, Lunge, Nieren und Leber machen große Probleme. Doch er ist fröhlich, aufgeweckt und munter. Mal sehen wie es mit ihm wird, wenn es erst mal richtig warm draussen wird.  Gestern war Semi noch mit auf einer Veranstaltung und hatte sichtlich Freude daran, seinen ehemaligen Gassigeher zu sehen, sich von ihm kraulen & verwöhnen zu lassen und heute in der Früh begann er sehr kurzatmig zu werden. Wir waren heute Mittag beim Tierarzt mit ihm. Die bisherigen Herzmedikamente reichen nun nicht mehr aus. Wir werden gut, nein, sogar sehr gut auf ihn aufpassen und achten müssen... Hoffen wir, dass es nun noch einmal besser wird und er noch eine schöne Zeit hat.

 

 

12.04.2009

Noras Auge ist wieder in Ordnung. Sie ist wieder ganz die Alte. Zickig, giftig, verkläfft, Entensüchtig - also wieder total "normal". Den Trichter braucht sie nicht mehr, dafür schleppt sie jetzt wieder ihre Ente herum und giftet die anderen Hunde an, wenn die dem Gummitier zu nahe kommen.  

Mal ein paar Bilder von Nicki

die kleine Hündin ist sowas von aufgeweckt, fröhlich und neugierig aufs Leben.. die macht uns richtig Spaß. Natürlich hat sie Flausen im Kopf, natürlich stellt sie auch mal was an.. aber welcher junge Hund tut das nicht?

 

Schnee??? Ja!!  Schnee!!! ( Bild von Anfang März)

 

Nicki auf ihrem Platz zuhause

 

Bild von letzter Woche:  Nicki & Ede ( steht zur Vermittlung www.tierheim-pfungstadt.de  ) beim Gassigehen

.. da war doch gerade was... ??!!

Wer hat da nach mir gerufen?

Schläfchen --- > ganz entspannt.

Kommt da wer ?

Papierrollen sind ein herrliches Spielzeug

 

26.03.2009

Ein "Trichtertütenhund"

Hui, nun hats zur Abwechslung mal unsere Nora zum Tierarzt hingezogen. Nein, keineswegs freiwillig. Gestern Nachmittag fiel uns schon auf das Nora recht ruhig war, kein Gezicke, kein Gekläffe, viel schlafen, oft mit der Pfote im Gesicht, nicht mit ihrer Gummiente spielen... seltsam. Nun guck ich mir meine Hunde ja öfter mal sehr viel genauer an und dreh sie sozusagen auf links - so denn auch Nora. Sie hatte ein Triefauge. Gut, oder besser gesagt, nicht gut - aber zunächst nichts schlimmes. Alle unsere Hunde haben im Moment Triefaugen - klar, das Wetter war zwischendurch schön, alle Türen waren offen gewesen und die ganze Bande hielt sich überwiegend draussen auf, oder eben im Durchgang der Terrassentür und da ziehts halt. Gegen späten Nachmittag begann aber Noras Triefauge rot zu werden und der Ausfluß wurde eitrig. Am Abend war es dann nur noch Eiter.. also heute morgen mit dem kleinen Zickenmonster zum Tierarzt. Das "Monster" war mustergültig brav, lies alle Untersuchungen ohne zu zappeln oder zu knappen und zu brummen über sich ergehen und sogar das ausspülen des Auges nahm sie klaglos hin. Nun trägt sie "Trichtertüte" und muss alle 3 Stunden Salbe ins Auge bekommen. Vermutlich hatte sie beim herumtoben im Garten und Feld ein Sandkorn ins Auge bekommen und durch die laufende Reiberei mit der Pfote hat sich das Ganze nun entzündet. In circa 8-10 Tagen sollte der Spuk vorbei und Norchen wieder ganz die alte Zicke sein, die sie immer war. Schaun mer mal..

 

 

24.03.2009

Unser Zimmerbrunnen und die Hunde

Der Werdegang unseres kleinen Zimmerbrunnens, in den letzten 5 Jahren.

Ich bekam vor 5 Jahren zum Geburtstag einen keinen steinernen Zimmerbunnen geschenkt. Zu groß um ihn irgendwo drauf zu stellen, zu klein um den Mißbrauch durch die Hunde zu vermeiden, stand er auf dem Boden.

Gut - seinerzeit bestand unsere Hundebande noch aus "nur" Lady & Asko.
Lady begutachtete das Brünnchen ausgiebig, stellte fest, das Ding blubbert leise und angenehm vor sich hin und legte sich zufrieden auf ihren Platz. Sie beachtete den Zimmerbrunnen nicht weiter.

Bereits am ersten Spätnachmittag begann der Brunnen seltsam zu röcheln. Micha und ich sahen befremdet - die knapp 4 Liter Wasser, die den Brunnen am Laufen hielten, waren bis auf wenige cm weg. Keine Lache, keine undichte Stelle - das Wasser war und blieb verschwunden.. notgedrungen füllten wir erneut fast 4 Liter Wasser auf.. nur wenige Stunden später röchelte der Brunnen erneut.. eine Tropfenspur zeigte uns den Weg des Wassers.. sie führte geradewegs zu Asko der im Flur lag, mit nasser Schnauze und sehr zufriedenem Gesichtsausdruck.

Ja klar, Asko, der durch seine Diabetis Insipidus ständig Durst hatte, nutzte das Brünnchen nun konsequent als Zusatztränke, weil sein Wasser ja rationiert angeboten wurde. Schlaues Kerlchen... Der Brunnen wurde abgeschaltet, stand nun zunächst als Trockenbunnen im Raum, sehr dekorativ, aber irgendwie doch sehr nutzlos.

Nachdem Asko verstorben war, kamen Semi & Tildchen in Haus. Der Brunnen blubberte wieder fröhlich, das Wasser verschwand nicht mehr einfach nur so.. keiner der beiden neuen Hunde kümmerte sich um das Brünnchen.. Lady schlabberte hin und wieder mal an dem Stein entlang an dem das Wasser runterlief, aber nie soviel das der Brunnen wieder mangels Wasser gurgelnde oder röchelnde Geräusche von sich gab.

Und dann kamen Ma´s Vögel zu Besuch..
wir stellten sie mit ihrem Käfig auf ein kleines Schränkchen, direkt neben dem Brunnen.
Nun wurde Brunnen als Kletterhilfe mißbraucht. Klein Tildi wollte Vögel gucken, kam nicht dran und enterte mit dem Brunnen als Zwischenstufe, die Höhe überbrückend, mehrfach den Vogelkäfig. Dann hing sie außen am Käfig dran und die Vögel waren jedesmal dem Herztot nahe.
Also: Wasser raus aus dem Brunnen und dann das Teil um einigen Platz vom Schränkchen mit dem Vogelkäfig weggerutscht. Kletterhilfe ade, Hund saß nun am Boden und guckte von da aus Vögel. Das ging schließlich auch und war für alle Beteiligten nervenschondender.

Nun ist inzwischen klein Tildchen nicht mehr da und der Brunnen fand bei keinem der Hunde mehr in irgendeiner Form übermäßige Beachtung. Weder als Zusatztränke, noch als Kletterhilfe.

Nicki, unser kleiner Schadenswurm, hingegen findet das Ding faszinierend.. oder besser gesagt, das Kabel vom Brunnen.

Nun steht Brunnen also kabellos in der Ecke, er wird auch kein neues mehr bekommen. Denn Nicki hat nicht nur das Kabel gefressen, nein auch den Trafo in handliche kleine Stücke zerlegt.. Brunnen wird demnächst als Blumenschale auf der Terrasse stehen..

5 Jahre hat er uns viel Freude gemacht, mir, Asko, Lady, Tildchen und nun auch noch einmal Nicki.. - wenn auch in anderer Form.

 

15.03.2009

Mein dicker Hund, der alte Semi, hat heute Geburtstag. Stolze 14 Jahre ist er nun geworden. Es geht ihm derzeit recht gut. Sicher, er ist nicht mehr ganz so schnell, er hört nicht mehr sehr viel, er sieht nicht mehr soooo besonders gut - aber er ist munter und bei allem was so ansteht fröhlich dabei. Im Moment geht sogar die Lauferei recht gut. Er bekam im Februar regelmäßig Voltarengaben, die Knochenhautentzündung ist etwas abgeklungen und deshalb stapft er recht munter durch die Landschaft. 

Nora genießt die ersten Sonnenstrahlen und tobt mit ihrem Ball durch den Garten, immer dicht gefolgt von klein Nicki, die eingentlich immer nur Unfug im Kopf hat. Nina, das Zwergchen, ist ebenfalls munter und gut gelaunt. Sie geht leidenschaftlich gern Gassi - lediglich ihre Dauerkläfferei bei jedem Schritt verleidet uns das Vergnügen. Auch Nicki "hoppelt" fröhlich mit auf der kleinen Gassirunde.

**** Mitte 03/2009 nun heißt es wieder "4er Bande aktuell" , denn Nicki bleibt bei uns. ****

 

14.02.2009

Schneekoller..

Hier ist alles weiss. Gestern abend fielen dicke Flocken, das muss wohl über Nacht auch so weitergegangen sein. Schön!

Nicki heute früh..  >>> mit Schwung raus.. brems  >>> stutz! Was das?  

dann vorsichtig mit den Pfötchen auf die verschneite Rampe.. rutsch.. aha!   Aber dann hat sie aufgedreht.  Bocksprünge, herumfegen, albern in den Schnee beißen. Den dicken Hund anrempeln.. Spaß pur. Mit Schneehäubchen auf der Nase und glücklich glänzenden Hundekind-Augen kam sie herein.

Ich hab sie heute früh das erste Mal eine 1/2 Stunde alleine gelassen. Sie war brav - was glaubt ihr wen ich gehört hab? Nina! Kläffbüchse Nina!

 

13.02.2009

Neues von Mona (Nicki)

Jetzt ist sie schon eine Woche hier. Sie macht Freude, viel Freude!

Mona - hier bei uns nun Nicki - lernt schnell.
Kommt schon viel besser heran. Flüchtet nun nicht mehr rückwärts, sondern schaut schon mehr wohin sie rennt. Lässt sich nun schon brav in ihre Transportbox setzen, wenn wir Autofahren wollen. Sie folgt mir wie ein kleiner Schatten überall hin und hat inzwischen herausgefunden, dass Streicheln was schönes ist. Zaghaft kommt sie mit dem Pfötchen oder mit dem Näschen und stupst, allerdings nur wenn man sitzt. Sobald man steht, geht sie immer noch etwas auf Distanz - aber auch das ist schon besser geworden.

Sie hat die ersten Nächte ziemlich randaliert und auch ein bissi was an Schaden gemacht.. normal, sie ist ein junger Hund. Nein, sie hat keine Möbel angefressen oder Teppiche angekaut..  Aber klar, sie wollte natürlich nicht unten bleiben, wenn alle anderen Abends nach oben verschwanden. Nun schläft Semi seit 3 Nächten unten, er schafft die Treppe nicht mehr, seitdem ist sie still. Die beiden sind getrennt durch ein Türgitter, denn ich weiß ja, das mein Brummbär beim schlafen nicht gestört werden möchte.Aber allein das er da ist, scheint ihr zu helfen. Sie rollt sich auf ihrer Decke ein und schläft nun durch.

Sie hat Spaß mit leeren Küchenkrepp-Rollen, trägt sie herum, macht Schnipsel! Zuppelt im Vorbeigehen an unseren Zimmerpflanzen, zuppelt mal an einer Ecke von der Tischdecke, zerkaut auch schon mal gedankenverloren die Fransen an Semis Decke.. im Garten kann sie auch schon mal mit den anderen gemeinsam losbellen (sie klingt doch viel größer als sie ist) und sie rennt mit den anderen Hunden fröhlich herum und ist verdammt schnell dabei. Nicki freut sich, wenn einer von uns heimkommt und das selbst wenn man nur kurz Müll wegtragen war. Sie spielt, sie bewegt sich, sie hat Spaß und Freude, sie rennt, bellt, sie frisst gut. Was will man mehr? Nicki ist ein ganz normaler, junger Hund vom Verhalten her. Und sie kann auch fast alles, was ein junger Hund ohne Behinderung kann. Und ganz wichtig: Sie traut sich auch fast alles zu, was ihr die anderen Hunde so vormachen, sie ist erfindungsreich und versucht für die Dinge die sie erreichen möchte, eine Lösung zu finden. Nicki schafft es sogar und hopst auf unser Blumenrondell, sie erschnuffelt neugierig alles, tappert auch mal hinter der Hecke entlang, hat die Nachbarhunde am Zaun kennen gelernt und die Nachbarinnen rechts von uns. Und sie bezaubert ihre Umwelt mit ihrer zaghaften, lieben Art.

Und erste versöhnliche Annäherungen unter den Hunden haben wir auch schon gehabt:

Nicki wollte erst mit Semi spielen - der alte Mann kann aber nicht.. 
dann hat sie ihr Glück bei Nina versucht - die ist aber noch immer eingeschnappt und lies sie stehen..  völlig entgeistert hat sie dann dagestanden -- dann machte Nora einen zaghaften Versuch mit Nicki anzubandeln.. ausgerechnet der Hund der nicht spielen kann, bei dem es immer eskaliert.. für Sekunden tobten die beiden Mädchen - dann fand Nora ihre Ente aber interessanter. So endet ja bei Norchen jeder Spielversuch .. entweder "Entche" - oder Keilerei.. Die Entscheidung für "Entche" war auch mir lieber.. 


Ich bin immer wieder erstaunt, erleichtert und erfreut darüber wie sehr dieser kleine behinderte Hund einfach nur NORMAL ist.

 

05.02.2009

Wir sind wieder einmal Pflegestelle..

Ich habe heute Nachmittag frei und deshalb bereits heute gegen Mittag die kleine behinderte Mona abgeholt.

Bis jetzt gehts gut hier zuhause. Sie ist neugierig, sehr vorsichtig in allem was sie tut und dennoch aufgeweckt.

Semi hat das für sich erledigt wie immer: 1* ausgiebig schnüffeln und gut. Nora und Nina brauchen noch ne Weile - auch wie immer.

Nina ist sichtbar "sauer" (ein echter Dackelsturkopf halt) - Nora mehr erstaunt und verwirrt über die Art der Fortbewegung ihres Gegenüber.. weiß sie nun noch nicht wirklich etwas mit dem Neuzugang anzufangen.

Mona hingegen ist neugierig wie ein kleiner Fuchs.. sie schnuffelt sich durch alle Ecken der unteren Etage. 

Trotz schwerer Behinderung lebensfroh, neugierig, frech - ein ganz normaler junger Hund eben..

20.01.2009

Der kleine Stachelritter, der am 05.01.2009 zu uns zog, hat es nicht geschafft.

 

15.01.2009

So kann man sich täuschen!

Dachten wir alle noch Anfang dieser Woche unsere Nora würde wohl die neue, wenn auch gänzlich ungeeignete, Rudelchefin werden - hat nun der Zwergdackel die Führung in die Pfoten genommen. Sie gibt nun den Ton an und der Rest tanzt, wenn auch noch oft mit hängenden Ohren und mürrischem Gesichtsausdruck, nach ihrer Pfeife. Erstaunlich zu sehen, wie konsequent Nina - trotz ihrer geringen Größe - auf das Einhalten ihrer Regeln besteht. Sie knufft mit spitzer geschloßener Schnauze Nora in die Seite, wenn diese sich mal wieder vor ihr die Treppe hochbewegen möchte und stellt sie ebenfalls knuffend in den Senkel, wenn sie sich Rechte herausnehmen möchte, die ihr - laut Ninas Ansicht - nicht zustehen. Auch Semi richtet sich weitgehend nach unsererm Zwerg. Allerdings sieht man ihm an, was er denkt.. nur, der alte Mann hat einfach keine Lust auf Positions & Machtkämpfe und macht halt, so gut er kann und will, was der Winzling so von ihm verlangt. Zur Not kann der Zwerg ja auch unter ihm hinweg flüchten, wenn er es übertrieben hat und der dicke Hund es wirklich mal übel nimmt.. *lächel*

Der dicke Hund, unser Semi, wird immer schwerhöriger.. es fiel uns in letzter Zeit schon desöfteren auf, dass er wohl nicht mehr so gut hört wie früher. Doch gestern Abend war dann ein Punkt erreicht, wo ich dachte: "Eben wird er wirklich alt und taub". Wenn zwei wirklich grell und durchdringend bellende Dackel in einem Abstand von nicht mal 2 Metern neben einem schlafenden Hund losbalfern, ist der Hund normalerweise sofort hellwach und steht senkrecht. Der dicke Hund zuckte nicht mal mit einer Wimper.. er hats einfach nicht gehört und schlief weiter. Erst runde 10 Minuten später bekam er mit, dass Herrchen daheim war, weil es ihm die Nase verriet. Aber dann war die Freude groß.

 

 

11.01.2009

Herzlich Willkommen im Jahr 2009, es hat sich bisher noch nichts weiter verändert außer die Jahreszahl und der Seitenname. Ich habe ihn heute geändert auf:  3er Bande aktuell.

2009 begann für uns wie das Jahr 2008 aufgehört hatte. Teuer!

Semi brauchte am 2.1. schon die erste TA-Behandlung. Der dicke Hund begann am Nachmittag des 1.1. zu husten. Und es klang mir sehr nach Herzhusten. Es löste sich nichts, erkältet war er auch nicht, Fieber war keins festzustellen - aber er hustete und hustete und hustete... Die halbe Nacht durch bis zum Morgen des 2.1. , danach hatten sowohl er als auch ich die Nase vom dem Gegeier gestrichen voll und wir besuchten am Nachmittag dann zum 1. mal im neuen Jahr den Tierarzt. Man gönnt sich ja auch sonst nix, nicht wahr? Der Dicke wurde gut und gründlich untersucht, entwässert und bekommt fortan stärkere Herzmittel, da die bisherigen nicht mehr ausreichen.. Offenbar war es das wirklich, denn der Husten ist deutlich besser geworden. Nun denn, auf ein Neues, das Jahr ist ja noch jung, mal sehen was es uns noch so alles bringen mag.

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Auch für ein anderes Tier begann das neue Jahr nicht gut: Ein kleiner Igel, gerade mal 580g schwer, wurde in der Nacht vom 4. auf 5 Januar vorm Tierheim in einem nur Schuhkarton großen Kistchen abgestellt. In dem Karton sinnigerweise lediglich 1 Seite einer dünnen Tageszeitung als Unterlage, sonst nichts. Mir ist vollkommen unverständlich, dass man ein Tier (völlig egal welcher Art) bei dieser Affenkälte einfach Nachts vor einem Tierheim abstellt, noch dazu nur so notdürftig vor der Kälte geschützt! Es ist verwunderlich das dieses kleine Kerlchen diese bitterkalte Nacht überhaupt überlebt hat. Er kam am 5. Januar Mittags dann zu uns in Obhut, seither kämpfen wir um sein kleines Leben und es sah zunächst verdammt schlecht aus. Heute war der erste Tag an dem er etwas Futter angenomen hat und sich selbstständig aufrichten konnte. Auch mit diesem Tierchen sind wir jeden 2. Tag beim Tierarzt.. hoffen wir, das es der kleine Stachler schafft.

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Heute, am 11.01. ist es kalendarisch 4 Wochen her, dass unsere Lady von uns ging. Das Rudel sucht nicht mehr, aber man spürt deutlich die Chefin fehlt ihnen im Alltag. Sie, die über viele Jahre das Zepter fest in ihren weissen Pfoten hielt, alles regelte und auch schlichtete wenn es mal Streit zwischen den Wuffis gab, fehlt hier überdeutlich.

Nora entwickelt mittlerweile einige Allüren und auch der Zwerg Nina stellt jetzt so einiges an, was sich unter der Leitung unserer Althündin bisher so nicht zeigte. Der Zwerg zum Beispiel entdeckte nun urplötzlich seine Liebe zum bislang unbeachteten Schlafhäuschen und verteidigte inzwischen dieses auch munter gegen das eigene Rudel. Nicht mal in die Nähe kommen durften die anderen Wuffs, da wurde die kleine Dackeline richtig böse. Folge davon, das Schlafhäuschen ist im Moment tagsüber unter Verschluß, es steht im Bürochen und die Tür ist zu. Ende der Diskussion wer woran schnuffeln darf und wer nicht. Während Nina sich ab Entdeckung des Häuschens ab sofort über Tag da hinein zurückzog und wir sie auf diese Art nur noch zum Fressen und Pipi machen zu Gesicht bekamen, fing Nora an sich zu behaupten. Gegen alles und jeden. Sie ist schon immer ein schwieriger Hund, nun fehlte ihr auch noch die sichere Führung durch unsere Lady und nun mutierte sie binnen kurzer Zeit zu einer Giftnudel die gern auf Chefposition kommen möchte. Was die Sache keineswegs besser machte.. Ganz im Gegenteil, dann lieber ein gut in sich selbst ruhendes Rudel ohne Chefin - als Nora an der Spitze. Die bringt dem Rest ja erst noch den ganzen Blödsinn bei, auf den der von alleine nie gekommen wäre.

Das geht so aber nicht. In ihrer Unsicherheit, die sie trotz allem Größenwahn eindeutig hat, wirbelt sie ja alles durcheinander was bislang wenigstens noch Halt und Sicherheit hatte. Also wurde Nora von uns nun extra heran genommen. Ausgelastet, an Situationen heran geführt , die sie alleine bisher noch nicht kennen gelernt hatte. Mit der Deckung des Rudels war Nora bisher immer eine "starke" nach vorne gehende Hündin, jetzt aber, ohne Beisein des Restrudels zeigt sich Nora von einer ruhigen Seite - nach wie vor überaus ängstlich & zurückhaltend - den Kontakt und die Sicherheit bei uns suchend.

ENDLICH! Endlich zeigte dieser Hund das er durchaus Bindung aufgebaut hatte, das er uns doch zutraute ihr den Rücken zu stärken.. das sie uns zutraut, in brenzligen Situationen die Ruhe und die Führung für sie darzustellen und zu übernehmen..

Sie besuchte nun einige Male alleine - also nur mit uns Zweibeinern -  die Spielstunde der erwachsenem Hunde und machte dabei die Erfahrung: Keiner von denen will was von ihr. Ach, schau an! Beim 2. Besuch war sie bereits sicherer, schlich nicht mehr geduckt und mit eingeklemmten Wedel über den Platz, sondern trug die Rute zwar unten, aber nicht mehr bis unters Kinn geklemmt, sondern lose herabhängend. Und sie trug den Kopf oben, behielt uns ständig im Blickfeld. Sie wagte es sogar quer durch andere spielende und balgende Hunde von einem bis zum anderen Ende des Platzes zu gehen.

Nora wurde von Micha ab Weihnachten sehr viel beschäftigt. Er nimmt sie mit auf Ausflüge, ins Cafe, mit einem fremden Hund auf große Gassirunde. Wir versuchen Nora etwas mehr Sicherheit zu geben, auch ohne das sie ihr Rudel im Rücken hat. Nur wer Selbstvertrauen und Ruhe hat - kann dieses auch weitergeben und ausstrahlen. Daran hapert es bei Nora auch nach fast 3 Jahren bei uns immer noch. Aber es zeigt sich durch das intensive Training mit ihr - es wird besser. Fiel sie doch in den ersten Tagen nach Ladys Ableben in ihr altes Verhaltensmuster zurück, wie zum Beispiel alles durch Bellen melden, das gedämpfte Nachtbellen begann wieder, das aggressive Verhalten gegenüber Gästen und Besuchern war wieder sehr viel stärker.. Sie bellt nun erheblich weniger und sie ist nun auch draussen um einiges sicherer geworden.

Wir werden sehen wie sich das Dackel - Beagle Mädchen weiter entwickelt, ob sie eines Tages wirklich Führungsqualitäten hat, die sie auch souverän und ohne Zähne durchsetzen kann. Im Moment ist das hier nämlich ein etwas zerfledertes Rudel in dem jeder der Hunde eigene Wege geht und mit sich selbst beschäftigt ist. Und solange keiner von ihnen Noras Bemühungen als Chefin zu gelten, so wirklich ernst nimmt, ist es erträglich. Hoffentlich bleibt es vorerst so.. bis Norchen soweit ist, das wird wohl noch eine Weile dauern. 

 

********************* vorerst Ende************************

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