Datei erstellt am 06.04.2013

Katja, vormals Zabka

Zabka stammt ursprünglich einmal von Gittas Tierschutz- & Gnadenhof. Sie zog im September 2010 ca. 7 jährig zu einem netten älteren Herren und hieß fortan Katka. Leider währte das Glück nicht mehr sehr lange und ihr Herrchen verstarb. Die Kleine begleitete den sehr netten Herren auf all seinen Wegen, verharrte auch bei ihm als es zu Ende ging. Die Tochter des Mannes hätte die kleine Maus gerne zu sich genommen, doch leider spielte ihr Vermieter nicht mit. So kam diese winzige handvoll Hund mit nun ca. 9 Jahren dann letztlich am 15.07.2012 zu uns.  

In den ersten Tagen war Katja - wie sie nun bei uns gerufen wird - sehr traurig, in sich gekehrt und zurückhaltend. Sie verbrachte Stunden damit wartend an der Haustür zu sitzen. Es musste doch irgendwann eine vertraute Person kommen und sie zurück zu ihrem Herrchen bringen. Riesige traurige Augen in dem kleinen Gesichtchen, traurig hängendes Stummelschwänzchen. Sie war zunächst nicht aus ihrer Lethargie zu reissen.

Fressen war zunächst gar kein Thema, denn sie nahm nichts. Das war jetzt erst mal nicht so tragisch, denn sie war unter all ihrem Plüschpelz doch ein wenig zu mollig. Aber nach 3 Tagen wars dann doch an der Zeit ihr klar zu machen, sie muss was zu sich nehmen. Nun war es Madamchen offenbar auch gewöhnt immer ein bisschen Futter irgendwo stehen zu haben, was hier nicht geht, weil sonst die restliche Bande zu rund wird beziehungsweise es Krach ums Futter geben würde. Es dauerte dann noch mal gut 1 Tag bis ich kapiert habe, die Kleine frisst nicht aus einer Hundeschüssel, sondern von einem Kuchenteller. Okay, wenn das des Rätsels Lösung ist - von mir aus auch das, zumindest vorerst. Die erste Freude darüber dass dieses Knöpfchen endlich ein paar Bissen zu sich nahm verpuffte schnell, denn schon bei der nächsten Fütterung nahm sie wieder nichts. Sie schnüffelte desinteressiert am Futter, der Blick sagte: "Wie jetzt? Das Gleiche nochmal? Nö!"  und ging..

Die Tochter hatte mir, als ich Katja bei ihr abholte, immerhin 5 verschiedene angebrochenen Säcke Trockenfutter und 2 Sorten Mini-Frolic mitgegeben, eben weil das Mäuschen auch bei ihr nicht vernünftig fressen mochte. Diesen Blödsinn machte ich erst gar nicht mit. Ich blieb stur und servierte ihr die nächsten Tage konsequent immer wieder das Gleiche. Knöpfchen blieb auch stur und verweigerte ebenso konsequent weiterhin jede Futteraufnahme. Vorab, ich habe den größeren Sturkopf! Okay, Fräulein.. dann eben anders. 2 Tage lies ich sie zusehen und dann gab es trotzdem defintiv nichts anderes als eben das Futter welches hier alle Hunde bekommen.  Nach den 2 Tagen Zwangsfasten hatte das kleine schwarze Dingelchen begriffen, dass sie mit ihren Marotten bei mir nicht weiter kam und mümmelte von da an stillvergnügt nun das ihr angebotene Futter. Na also, geht doch! Auch der Teller verschwand nun und Katja bekam wie alle anderen Hunde hier ihr eigene kleine Futterschüssel. Wäre doch gelacht, wenn diese kleine Hundedame nicht auch aus einem Näpfchen fressen würde. Was sie bis heute problemlos tut.

In den nachfolgenden Wochen wich die Trauer einer gewissen Rotzigkeit, gepaart mit "Stellungssuche" im Rudel und einer "Testphase" bei mir - Motto: Wie weit kann ich gehen bis es Grenzen gibt, die ich mir als Hund merken sollte? Nun ist es hier so, dass unsere Hunde eine gewisse Freiheit in ihrem Verhalten haben dürfen, aber im Ernstfall genau wissen wann Schluss mit lustig ist. Nur Katja versuchte es immer und immer mal wieder. Sie hat eine sehr durchdringende Stimme und brachte damit Tote zum Auferstehen. Irgendwann im vergangenem Sommer stellte sie dann mit großem Schrecken fest, wer zu oft grundlos laut herumkläfft - DUSCHT! Nach 3 mal unfreiwillig Nass werden aus größerer Distanz  war dann auch das geklärt. Seitdem beherrscht sie sich.

Katjas einziges gravierendes Problem, welches sich in der Zwischenzeit gezeigt hatte, war und ist eine ausgeprägtet Futter-Allergie, die wir aber mit dem entsprechenden Futter gut in den Griff bekamen. Dem Knöpfchen bekommt mittlerweile nur noch ein ganz spezielles Futter von Wolfsblut, welches inzwischen von "Thorin Wedde" - einem lieben Mittelalter-Markt-Freund - seit Anfang März 2013 monatlich gesponsert wird.

Eigentlich war es nun an der Zeit für das kleine Mäuschen ein neues Zuhause zu suchen. Ihre Trauer gehörte der Vergangenheit an, sie schaute fröhlich-frech in die Zukunft, war aufgeweckt und hatte ihre Marotten weitgehend abgelegt, warum also sollte dieser Zwerg nicht wieder ein eigenes gutes Zuhause für sich haben dürfen? 

3 Versuche gaben wir ihr und uns..

Versuch 1 scheiterte am Vermieter der Leute. Versuch 2 an der Tatsache, dass die betreffende Dame einfach nicht verstehen wollte, dass Katja eben nur diese eine, ganz spezielle, Sorte Futter verträgt und haben darf. Versuch 3 scheiterte am schon vorhandenen großen und älterem Hund meiner Bekannten. Was machte so eine 1/4 Portion Hund hier mehr oder weniger noch aus? Nichts! Außer die Kostenfrage, doch hier erhalten wir durch Thorin ja nun auch ein wenig Unterstützung. So blieb denn nun auch Katja hier. Im Rudel hat sie längst ihren Platz gefunden. In unserer Familie auch. Meine Schwiegertochter Daggi liebt sie über alles auch Sohnemann wurde von ihr becirct. Micha liebt die Zwerge ohnehin von ganzem Herzen, ihm wäre es sehr schwer gefallen das Knöpfchen wieder abzugeben.  

Ein ganz herzliches Danke an dieser Stelle an Thorin Wedde für seine Futterpatenschaft. Ebenfalls ein herzliches Danke an die "Heimdalls-Pfotenhilfe", die unser kleines Knöpfchen Thorin als Futterpatenhund empfohlen hat. Und ein weiteres herzliches Danke für den weiterhin bestehenden, sehr engen und super netten Kontakt zur Tochter von Katjas ehemaligem Herrchen.

**** Mehr über Katja, Bilder aus ihrem Leben hier bei uns, finden Sie immer mal wieder unter "Aktuelle Hundebande" ****

 

 

 

 

 

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