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2011 04.10.2011 Varny - guter alter Shirvarvarny, dein Name bedeutete "Regenbogen". Nur etwas über ein Jahr durftest du in deiner neuen Familie noch verbringen, dann war deine Zeit auf dieser Seite des Regenbogens abgelaufen. Du warst ein so netter, umgänglicher Hund. Machs gut auf der anderen Seite, mein blinder hübscher Junge. Wir werden dich nicht vergessen. 
20.05.2011 Otto, der alte Dackelmann ist nach über 4,5 Jahren auf seiner End-Pflegestelle nun über den Regenbogen gegangen. Er hatte noch mal eine richtig gute Zeit. Vielen Dank an seine Familie, die ihn liebevoll auf all seinen Wegen begleitet hat. Unvergessen 
2010 19.08.2010 Luca, Sonnenschein auf 4 Pfoten... Foto - Copyright © by Angela Stern / Tierheim-Pfungstadt
heute hat uns Luca verlassen. Die liebe, alte zottelige Hundedame fand leider kein Zuhause mehr und verbrachte ihre letzten Monate geliebt und umsorgt im Tierheim Pfungstadt. Gute Reise ins Regenbogenland, kleine Luca Im Gedanken sind wir bei dir und in unseren Herzen wirst du für immer sein.. *********************************************************************************************** 07.04.2010 Abschied von Olga Die ältere ungarische Hündin verbrachte noch etwas über 1 Jahr in ihrem neuen Zuhause. 
Vielen Dank an die netten Leute, die ihr diese letzte gute Zeit ermöglichten. 17.03.2010 Wir trauern um Molly http://hunde-oldies.de/seniorin_molly_.html
Gute Reise ins Regenbogenland, liebes, langes Hundemädchen. 23.01.10 Lora ist tot. Die durch einen Autounfall dreibeinige, immer so ängstliche Hündin verstarb Mitte der Woche ( 20.01.2010 ), nach kurzer, aber recht heftiger Krankheit. Sie war durch Patenschaft gut gesichert und konnte auf diese Art viele Jahre gut in der Station zu Szekszard leben. Sie fand in all den Jahren nur zu einer Person Vertrauen, allen anderen Menschen und Dingen gegenüber blieb sie stets misstrauisch. Immer war sie fluchtbereit, bereit sofort von ihrem Sessel zu sprigen und sich zu verkriechen. Wir haben uns bei jedem Besuch in der Station gefreut, dass Hundemädchen munter zu sehen, auch wenn dies immer nur auf Abstand möglich war. Fotos machen ging bei ihr grundsätzlich nur mit Zoom, nie kam man nah genug an sie heran. Und doch, sie holte sich bei ihrer Bezugsperson ihre Streicheleinheiten ab. Der leere Sessel vor der Tür des Gebäudes macht es nun einmal mehr und so überdeutlich klar, nichts ist unendlich.. 
Der Himmel hat nun wieder ein leuchtendes Sternchen mehr.
Vielen Dank an ihre langjährigen Paten, die ihr ein gutes, liebevoll umsorgtes Leben ermöglichten. Lora, wir werden Dich nie vergessen. ************************************************************************************************************************************ 2009 Am 08.11.2009 verstarb Ede 
der erst im März nach Deutschland kam. Einst ein vollkommen resignierter Hund, lebte er hier auf, freute sich über jede Ansprache, sein Fellchen glänzte wieder, seine Augen funkelten - strahlten einem wieder an. Er hat wieder gefressen..hatte wieder Spaß am leben.... ging zufrieden alleine durchs Gelände des Tierheims.. fühlte sich wohl, war der Bürohund -- der alle Herzen an sich zog.. Danke an das Team des Tierheim Pfungstadts für die liebevolle Betreuung des älteren Dackelmannes in seinen letzten Monaten. am 03.11.2009 verstarb Dugo... 
die kleine alte Hündin hatte gerade mal noch ein Jahr in ihrer neuen Familie, bevor der Krebs ihr Leben beendete. Danke an Familie Lindner / Happes für die gute Zeit die ihr dem Hundemädchen noch gegeben habt. 23.10.2009: Dobi, der alte blinde Dobermann Er betrat den Regenbogen in der Nacht vom 23.10.2009 zum 24.10.2009. Szilvia fand ihn am Morgen tot in seiner Hütte - er war eingeschlafen und nicht mehr erwacht. Dobi lebte Patenschaft gesichert in der Station zu Szekszard und war bereits um die 14 - 15 Jahre alt. Im September war er noch fit und freute sich, als wir an sein Abteil herantraten, in dem er mit einem weiteren, älteren Hund lebte. Danke an seine Paten: Moni und Andi
20. Juli 2009 verstorben: Margit, fast 1 Jahr hatte sie noch ein supergutes Zuhause in Deutschland. Danke an Sabrina & ihre Familie, die der alten Hundedame noch einmal viel Liebe & Geborgenheit - ein Zuhause mit allem drum & dran gaben. 
Im Mai 2009: der sehr alte Gömbi ist eingeschlafen und nicht mehr erwacht Danke für deine lange Patenschaft, Margot 
2008 Cäzar 2, Mischling, groß 
mußte Anfang September eingeschläfert werden, er hatte einen bösartigen Tumor im Bein. ********************** Mano 
Boxermix, 7-8 Jahre, Einohrig, Hündin, Kastriert - seit ihrem 4 Lebensmonat in der Station. * hat einen Paten gefunden, vielen Dank. (01.08.2008) * Mano ist am 04.09.2008 in der Station an einer Magendrehung verstorben. Sie hatte nur ein paar Tage ein Zuhause und kam in die Station zurück* ********************** Cäzar 
Deutscher Schäferhund, 13 Jahre, verträglich mit Mensch und Tier. Unkastrierter Rüde. *Cäsar ist am 06.09.2008 in der Station verstorben. Bei 40°C Hitze mochte sein Herz nicht mehr schlagen. Er hatte nie ein Zuhause.* ********************** Saci, Herkunft: Ungarn, Aufenthaltsort: Station Szekszard, Ungarn Saci ist eine große, schwarze Hündin. Ihr Alter ist auf ca. 8-10 Jahre geschätzt. Saci sitzt, wie seinerzeit auch Toto, in der Auffangstation "Szekszard". Für Saci suchen wir - aufgrund ihres Alters -Lebenspaten, die ihr das restliche Leben in der Station absichern möchten.
23.03.07 Saci hat eine Patin gefunden! Liebe Martina, vielen Dank für deine Patenschaft an Saci. Sie verstarb im Frühjahr 2008 eines natürlichen Todes in der Station zu Szekszard und durfte bis dahin - durch dich gut versorgt - dort leben. Die alte Schäferhündin Lady verstarb ebenfalls im Frühjahr in der Station. Vielen Dank für deine Patenschaft, liebe Moni, so konnte Lady ihre letzte Zeit dort gut gesichert und versorgt verbringen. 2006 Foka Der Notruf aus Ungarn erreichte uns am 10.01.2006. In einer Station, unter schlimmsten Bedingungen, saß der kleine, taube, ca. 8-9 Jahre alte Rüde Foka. Außer einer 50 cm langen Kette, ein paar Brettern wo er drunter kriechen konnte und viel Schnee, hatte der kleine Hund dort nichts. Keine Hütte, keine Decke.. nur Schnee, Schnee, Schnee.... Einer von vielen, die in dieser Station sitzen und saßen, einer von vielen Hunden für die es kaum noch Hoffnung auf eine Zukunft gab und gibt. Das Notrufbild: Als ich dieses Foto öffnete, sah ich meinen verstorbenen Seniorhund vor mir..in jungen Jahren, zwar etwas anders, aber doch ist die Ähnlichkeit sehr stark. Im Gedanken ging ich alle Freunde, Bekannten und sonstige in Frage kommenden Leute durch. Alle mir bekannten Pflegeplätze waren und sind fast überall doppelt besetzt, oder eben durch momentane sehr pflegebedürftige Althunde mehr als ausgelastet. Ich jagte dieses Bild mit dem dazugehörenden Text durch unseren Verteiler und stellte Foka in unserem und einem weiteren Forum online. Das löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, wie ich sie niemals erwartet hätte. Es kamen Vorschläge, Nachfragen, Ideen... und schließlich wurde die Idee des Foren-Patenhundes geboren. Karin - eine Mitschreiberin - bot spontan an, die Transportkosten für den alten Hundeherren komplett zu übernehmen, damit er nach BRD kommen kann. Es blieb vorerst das Problem, wie bekommen wir Foka aus der Station raus? Wer kann uns dabei helfen? Wer überbrückt die Zeit bis zur Reise nach BRD in Ungarn als Pflegestelle und übernimmt seine Versorgung? Wer übernimmt den Transport? Wo kann er dann hin? Die Nachfrage im TH ergab - proppenvoll - keine Möglichkeit den Buben dort vorübergehend unterzubringen, selbst bei Kostenübernahme durch unsere und andere Foris wäre es nicht gegangen.... wir waren ratlos, was nutzte das Geld und die finanzielle Absicherung des Transportes, wenn er hier nirgends unterkommen würde? Den Notruf hatte ich auch an die Firma meiner Ma geschickt. Sie jagte ihn durch alle Abteilungen und zusätzlich noch an andere, ihr bekannte Firmen. Das erste, sehr zögerliche Aufatmen von uns und den Foris kam gegen 17:30 Uhr am selben Tag des Notrufes, da kam die vage Zusage von zwei Leuten, die ihn nehmen würden, wenn sich gar nicht anderes finden würde. Auch meine Ma sagte wieder mal zu, den Hund notfalls bei sich aufzunehmen, bis er in ein endgültiges Zuhause ziehen könnte. Was zwar Stress bedeuteten würde, weil es wieder Diskussionen geben würde mit ihrem Mann, aber das hätte sie in diesem Fall in Kauf genommen. Nach der anfänglichen Freude und dem Überschwang, weil Foka dort raus kommen würde, ging es erst richtig los. Wir gaben grünes Licht, Foka musste dringend aus dieser Station raus - bevor es noch kälter werden und der kleine Hund dort im Schnee erfrieren würde. Frau R. und ihren Verbindungen in Ungarn verdanken wir es, dass der Hund kurzfristig aus der Station geholt werden konnte und am 18.01.2006 in eine Zwischenlösung wechselte, wo er zwei Tage blieb. Danach wechselte er in eine kleine Pension und wurde nun richtig versorgt. Nach ein paar Tagen sah er dann schon viel besser aus:
Mit Hilfe von Kamm, Bürste und viel Zuwendung wurde aus den zottigen, kleinen Kerl, allmählich ein recht hübscher Hund, der hier bereits wieder in die Kamera lachen kann. * Der erste geplante Transport mit dem Foka hätte kommen sollen, wäre am 1. Februar Wochenende gewesen, doch dieser wurde abgesagt und Foka blieb weiterhin in der kleinen Pension. Ein weiterer Transport, mit einer anderen Organisation, war bereits ausgelastet und hatte keinen Platz mehr frei. Foka musste warten und wir warteten, zeitweise recht ungeduldig, zwangsläufig mit... * 
Neugierig erkundete Foka seine neue, vorübergehende Bleibe und taute zusehends auf. Der kleine Rüde wurde mittlerweile kastriert und es stellte sich heraus, er hatte einen Tumor im Hoden, eine OP wäre in nächster Zeit also ohnehin erforderlich geworden. Er wurde noch in Ungarn kastriert / operiert, ebenso wurde Foka mit Hilfe von Bekannten und Freunden in Ungarn reisefertig gemacht, gechippt, geimpft usw. Die Kosten für die Pension und Fokas Versorgung bis zum Transport wurden von Frau R. übernommen, sodass unser Forenkonto langsam aber stetig immer weiter wachsen konnte und wir jetzt damit Fokas neues Frauchen ein wenig unterstützen können. Frau v. Höne, die ihn übernehmen wird, hat bereits einen kleinen Hund und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. Foka kommt heute (18.02.2006) mit einem Sammeltransport aus Ungarn nach Deutschland und er wird auch heute noch in sein neues Pflegeheim bei der Dame mittleren Alters mit Dackelchen einziehen. Ein dickes Danke im Namen von Foka
(Datum auf dem Bild stimmt nicht) an "meine" Forenschreiber die gern etwas zu seiner Rettung dazu gegeben haben und immer noch geben und an die Forenschreiber des "Pfötchentreff", die ebenfalls sehr spendefreudig waren und es auch immer noch sind. Ein Danke auch für die bereitwilligen Fahrketten-Angebote ab Wien zur deutschen Grenze und von dort weiter bis in die Nähe von Frankfurt. ********************************** 18.02.2006 bis 20.02.2006 ******************************** Samstag den 18.02.2006 war es endlich soweit, Foka sollte mit seinem Transport gegen Abend eintreffen. Es klappte auch alles gut, wir standen in Kontakt mit der Fahrerin und dem Fahrer des Transporters und wußten ungefähr wann der Hund ankommen würde. Zuhause wurde von uns zusammen gestellt was der Hund alles brauchte.. Futter, Flocken, Geschirr, Leine & Halsband und die ersten 50.- € vom Forenkonto wurden abgehoben, damit - falls gleich was gebraucht werden sollte oder der Wuff zum TA müsste, Fokas Pflegefrauchen das Geld schon zur Verfügung hatte. Gegen 16 Uhr starteten wir zuhause, sammelten noch Beate nebst Dackel ein, die den Wuff sehnsüchtig erwartete und uns schon seit Tagen in den Ohren lag.... Vorfreude ist doch was schönes! Bis Schlüchtern lief es super gut, ab da hatten wir Gewitter mit Hagelschlag und danach Schneetreiben im Wechsel mit heftigen Schneeregen.. allzu schnell konnten wir nicht mehr fahren, die Fahrbahn war innerhalb weniger Minuten dicht und spiegelglatt, die Sicht lies kein höheres Tempo mehr zu. Als wir ankamen waren die Wege vereist und der Transporter schon fast leer. Foka wurde von einer Betreuerin herum geführt und bis zu unserem Eintreffen schon mal beschäftigt. Staunend standen wir da.. der Hund war doch erheblich größer, als wir alle gedacht hatten.. aber nun gut, hier war er und hier sollte er endlich ein gutes Zuhause bekommen. Charly, das Dackelchen, wirkte neben dem schwarzgrauem Hund doch sehr klein. Foka tapste unbeholfen mit der Pfote nach Charly und der Dackel ignorierte den Hundeopi zuerst. Wir gingen ein Stück den eisigen Weg entlang und wieder zurück - keiner der beiden Wuffs zeigte am Anderen Interesse. Im Büro des Tierheims tranken wir alle einen Kaffee zum aufwärmen und machten die Hunde einfach los und siehe da - es klappte auf anhieb mit den Beiden. Beate knuddelte den großen grauschwarzen Hundeopi und Charly kam hinzu, wollte auch geknuddelt werden und belegte sein Frauchen mit Beschlag und lies sich durch Foka nicht beirren. Erste tappsige Schritte von Foka im Büro zuerst tapperte er zu Eva.... 
dann zu Micha... und dann endlich zu Beate....  Beate´s 11 Jahre alter Dackel Charly meldete ältere Kraulrechte an und wurde ausgiebig geknuddelt!
Ganz taub scheint Foka nicht zu sein, denn als der Beo im forderen Büro schrie kamen wohl zumindest die schrillen Töne bei ihm an. Das gibt uns die Hoffnung, dass Foka vielleicht eine Hundepfeife hören könnte. Foka stieg sehr schwerfällig ins Auto ein und wollte dann vor der Haustür seines neuen Heims nicht mehr aus dem Auto raus. Zu zweit hoben wir den Senior raus und stellten ihn auf seine dicken Pfoten. Ab da zockelte er bereitwillig mit Beate und Charly in Richtung neues Zuhause ab. Foka entdeckt den Beo 
Aufbruch in ein neues Leben!
ein "lachender" Foka und eine strahlende Beate auf dem Weg nach Hause ! Foka verbrachte die erste Nacht ruhig und friedlich auf seiner Decke und zeigte sich morgens schon sehr umgänglich mit dem Dackelchen. Beide Hunde fraßen aus einer Schüssel, ohne zu murren und zu knurren. Bei den Gassigängen zeigt sich Foka an allem interessiert, keinem Hund gegenüber aggressiv und er fixiert Beate ständig, er hat wohl Angst den Anschluss zu verpassen. Laufen fällt ihm offenbar recht schwer, Treppen kannte er bisher offensichtlich nicht und das Erklimmen der Stufen macht ihm arge Probleme. Foka gehört zu den diebischen Feinschmeckern. Er bediente sich am Sonntag am Käsekuchen und daraufhin wurde ihm schlecht. Am Montag vormittag war Beate gleich mit ihm beim Tierarzt. Foka bekam die Fäden gezogen und die Ohren gereinigt, ein Ohr ist stark vereitert und hat Wundwasser gezogen, das musste natürlich raus. Auch die OP Narbe ist nicht so gut verheilt wie wir uns das gewünscht hätten, auch hier hatte sich Eiter angesammelt der abgezogen werden musste. Foka war ganz tapfer beim Tierarzt und lies alles ruhig über sich ergehen. Zusätzlich stellte sich heraus, er hat einen starken Schaden an der Wirbelsäule und ist vermutlich deutlich älter als angenommen. Dennoch sagte Beate schon am Samstagabend und auch heute früh wieder: “Den gebe ich nicht mehr her !” Sie geht nun auf Wohnungssuche um Foka ein ebenerdiges Zuhause bieten zu können. Auch dabei werden wir versuchen ihr zu helfen. **************************** Die erste Woche ist um...kleine Ereignisse bis 25.02.06 **************************** Foka benahm sich von Montag bis Samstag sehr manierlich, er beginnt sich für seine Umwelt zu interessieren und fängt an diese zu erforschen. Spaziergänge sind mit ihm nur langsam möglich, er braucht fast länger als das Dackelchen Charly für die gleiche Strecke. Beim Treppenlaufen braucht er Hilfe, dennoch geht er gern mit Beate vor die Tür und er tappt auch in der Wohnung ständig hinter ihr her. Steht er erst mal auf seinen dicken Pfoten, klappt auch das Laufen ganz gut. Vor allem wenn Beate in die Küche geht, folgt er ihr - es könnte ja sein, es fällt was runter! *Lächel* Er ist - wie alle Ungarnhunde - sehr verfressen, aber er hat ja auch enormen Nachholbedarf und darf gern etwas mehr auf die Rippen bekommen. Für seine Größe ist er definitiv viel zu leicht. Donnerstag musste Beate zum erstenmal wieder arbeiten. Sie stand wie jeden Morgen um kurz vor 5 auf und guckte in ein sehr verschlafenes Hundegesicht - Foka ! Er kennt das ja nun noch nicht, Beate hatte sich ja extra für die ersten Tage mit ihm Urlaub genommen. Charly kennt das schon ewig, der ist dann auf "Pling" sofort wach.
Nach dem ersten Kaffee dann der Gassigang - ein sehr ruhiger Gassigang - Foka ist ja beim Laufen sehr langsam. Danach gab es das Morgenfutter und als sie fertig waren mit Fresschen, ging Beate dann zur Arbeit. Sie lauschte noch einen Moment hinter der Wohnungstür und dann hinter der Haustür ob der kniehohe Hund jetzt jammern würde.. nein! Die Nachbarin hat Schlüssel und sah um kurz vor 9 Uhr rein, beide Hunde im Tiefschlaf. Um kurz nach 11 Uhr, beim Zweiten nach den Hunden sehen, hob zumindest Foka mal den Zottelrüssel von seiner Decke um zu gucken, wer da nach ihnen guckt. Aufstehen fand er nicht nötig, Charly auch nicht. Und um kurz nach 12 kam Beate dann zur Mittagspause heim und ging mit den beiden Hunden ihre Mittagsrunde, in der 3/4 Stunde konnten sich die zwei Oldies gemütlich auspieseln und waren dann auch froh wieder in der Wohnung auf ihre Plätze zu können. Foka schnufferte Charly einmal von oben nach unten gründlich ab, schleckte ihm kurz über die Nase und lies sich wieder auf seine Decke plumpsen, der alte Hundeherr ist selig wenn er sich nicht großartig bewegen muss und sich in seine warme, weiche Decke kuscheln kann. Beate entschwand nach einer weiteren 1/4 Stunde "Verwöhnarbeit" und Krauler zur Arbeit zurück. Die Nachbarin schaute auch am Nachmittag noch mal nach dem Rechten, fand Charly auf dem Bett liegend und Foka schlafend davor.. alles ruhig, alles friedlich, alle beide Hunde sehr zufrieden. Nach Feierabend gings hinaus in die Felder, ausgiebig Gassi und auch da findet Foka alles spannend und das Neue fasziniert ihn. Trotzdem schaut er laufend nach, ob Beate auch wirklich am anderen Ende der Leine ist.
Danach gibt es das Abendfutter und viele Schmuseeinheiten und vor dem zu Bett gehen noch einmal eine kurze Pipirunde durchs Ort. Das ist der Tagesablauf für Foka ab sofort, wenn Beate arbeiten muss. Der alte Mann ist zufrieden, wenn er auf seiner Decke liegen kann, schlafen oder Beate beobachen wenn sie durch die Wohnung wuselt. Foka ist absolut stubenrein ! Es geht ihm besser, die Narbe heilt endlich ab und das Antibiotikum scheint zu wirken.. Er hört übrigens die Hundepfeife und geht am Sonntag das erste mal zur Hundeschule, die ein zusätzliches Programm für taube Hunde anbietet. Beate und auch er müssen eine "Sprache" finden, die beide verstehen.. Handzeichensprache, die Trainerin dieser Hundeschule arbeitet speziell mit und für taube Hunde auf der Schiene von "animal learn" ! Die Wohnungssuche nimmt ebenfalls gesunde Formen an, in vielen Läden hängt nun das Gesuch aus, beim Tierarzt und im Zoohandel ebenso, wie im ganz normalen Einkaufsmarkt. Eine 4 wöchige Annonce in der Zeitung ist geschaltet und ansonsten durchforsten wir Alle das I-Net und sämtliche regionalen Zeitungsangebote. Eine passende Wohnung hätte es fast schon gegeben - doch der Vermieterin waren 2 Hunde zuviel - mit nur einem Wuff wäre sie einverstanden gewesen. Beate und wir suchen weiter... irgendwo wartet eine Wohnung auf das nette Dreiergespann, wir müssen sie nur finden! Bilder vom Gassigehen am Samstag 25.02.2006 Das ist Charly, Foka`s kleiner Kumpelhund 
Da riecht es gut Alle noch da? 
Charly, Beate, Foka & Michael ein fröhlich lachender Foka 
ein sehr aufmerksamer Foka Foka schaut immer ob Beate auch mitkommt 
Foka ist mit Freude beim Gassigehen dabei
Windschnittig die Ohren nach hinten legen und dabei ein dickes Schnutchen machen! 
Bist du noch da, kleiner Kumpel?  Neugieriges Schnuffeln, ist das fressbar? Knuddeln lassen ist sein Hobby! Foka zeigt gegen Charly überhaupt keine Eifersucht, im Gegenteil, er schaut stets ob der Zwerg auch mitkommt und nicht irgendwo verloren geht. Die beiden Hunde fressen teilweise aus der selben Schüssel, lediglich bei der Hauptmahlzeit achtet Foka darauf, dass Charly ihm mit seinem Napf nicht zu nahe kommt. Wenn das der Fall ist, nimmt Foka seine Schüssel am Rand zwischen die Zähne und trägt sie 1-2 Meter von Charly fort, ohne Brummen und ohne zu Murren. Der alte Hundemann hat sich innerhalb dieser einen Woche schon stark verändert und wirkt fröhlicher und deutlich erholter. Seine Augen waren am Tag der Abholung noch ganz trübe und sein Fellchen ziemlich verfilzt. Beate kämmt ihn zwischendurch immer mal ganz vorsichtig, denn Foka hat viele filzige Stellen und zwischendurch auch Stellen, wo gar kein Fellchen wächst. Was wir zu Beginn für eine schlecht verheilte Bisswunde am Hinterschenkel hielten, ist wohl leider doch eine Erfrierung und es ist fraglich ob dort je wieder Fell wachsen wird. Der Tierarzt ist mit Fokas gesundheitlichen Fortschritten soweit zufrieden und sagt: "Dafür, dass der Hund erst eine Woche hier ist, hat sich schon sehr viel verbessert." Die OP - Narbe sieht um vieles besser aus, Foka`s Ohr heilt langsam ab und die Tabletten für seine schmerzendes Rückgrad helfen ihm, er läuft inzwischen erheblich besser. Das Treppensteigen fällt ihm nicht mehr ganz so schwer wie zu Beginn, dennoch geht er Stufe um Stufe sehr bedächtig und das ist auch gut so. Foka ist ein Seelchen von Hund, der sich weder mit anderen Hunden kabbelt, noch die Leute anmacht. Im Gegenteil, wenn er irgendwo einen Streichler bekommen kann, ist er der glücklichste Wuff unter der Sonne. 27.02.06 Beate war mit Foka gestern, Sonntag 26.02.2006, zum erstenmal in der Hundeschule. Foka ist sehr lernwillig und gibt sich Mühe. Man lies dem alten Hund Zeit sich umzusehen und sich an die Trainerin zu gewöhnen. Nach 30 Minuten zeigte Foka, dass er keine Lust mehr zum arbeiten hatte und man brach ab. Für das erste Mal war es völlig o.k. Der alte Wuff und Beate lernten das Handzeichen für Sitz und Platz und sollen diese beiden Zeichen jetzt über die Woche weiter miteinander üben. In der nächsten Übungsstunde soll getestet werden, ob Foka mit Hilfe der Hundepfeife den Sichtkontakt mit Beate gezielt aufnehmen kann, oder ob bisher gezeigte Reaktionen mehr zufällig waren. Die Trainerin sagte aber auch: Einen Hund wie Foka jemals von der Leine lassen, dieses Risiko würde sie niemals eingehen. Die Gefahr das Foka eines Tages mal einer Spur folgen könnte und außerhalb des Sichtfeldes gerät, ist einfach zu hoch. Foka bekommt nun eine lange Laufleine an der er nach Herzenslust stöbern gehen kann. 05.03.06 Der für Samstag, den 04.03.2006, geplante Besuch des Hundesalon Clemenz musste wegen gesundheitlicher Probleme von Beate und aufgrund der starken Schneefälle vorerst verschoben werden. Foka staubt halt nun trotz regelmäßigen und vorsichtigen Bürstens noch mindestens 1 Woche länger vor sich hin. Wir hätten Foka gern zu seinem Termin abgeholt, aber die Straßen waren derart vereist, dass selbst wir uns diese Rutschpartie erspart und den Termin kurzfristig abgesagt haben. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! 07.03.06 Foka fügt sich sehr gut in sein neues Leben ein. Er beginnt Beate zu bewachen und lässt niemand Fremdes zu dicht an sie und Charly heran. In der Erziehung macht er langsam Fortschritte und zeigt guten Lernwillen. Doch wenn er seinen tollen Augenaufschlag zeigt - dann sind alle guten Vorsätze von Konsequenz und Durchsetzung ganz schnell vergessen. Wenn Foka zum Schmusen kommt, gibt er seine dicke Patsche - Pfote und drängt sich dicht an denjenigen, der ihn kraulen soll. Der Hund zeigt ganz deutlich, dass es ihm sehr gut gefällt und er mit seinem neuen Zuhause sehr zufrieden ist. Sein Bedarf an Streicheleinheiten ist noch lange nicht abgedeckt und jeder der sich 5 Minuten Zeit für ihn nimmt, wird unbeholfen mit der Pfote aufgefordert, doch noch ein wenig weiter zu kraulen und bei ihm sitzen zu bleiben. Inzwischen hat Foka den zweiten Tag Hundeschule gut hinter sich gebracht, es zeigt sich, dass der Bursche lernwillig und gutmütig ist. Er tut, was man von ihm verlangt - solange er Lust dazu hat - hat er keine Lust mehr, setzt er sich hin und zeigt ein sehr gelangweiltes Gesicht, aber eine halbe bis dreiviertel Stunde Unterricht sind für den alten Wuff auch genug. Immerhin ist der Hundemann schon ein Opi, der sich solche Allüren durchaus erlauben darf und jeder nimmt auch Rücksicht auf sein Alter. Hatten wir schon erwähnt, dass Foka vom hießigen Tierarzt auf ca.11 bis 13 Jahre geschätzt wurde? Dafür ist der Wuffel aber noch sehr gut und mit viel Freude bei der Sache. Mit der Futterumstellung gab es dann doch ein paar Probleme, Foka verträgt kein Nassfutter oder Flockenmischfutter und reagierte mit anhaltendem Durchfall darauf. Mit dem Trockenfutter, dass er jetzt bekommt, kommt er prima zurecht und sein Durchfall verschwand sehr schnell. Es ging kein einziges Mal in die Wohnung, Foka meldete sich immer sofort, wenn er mal raus musste. Sogar Nachts weckt er Beate mit seiner dicken, nassen Schnuffelnase, um ihr zu zeigen: "Du - ich muss mal". Der schwarzgraue Hund ist sehr verfressen und klaute sich letztens die Tüte mit den gut duftenden Pansensticks, Beate konnte und durfte sie ihm aber ohne Probleme abnehmen, bevor er alle Sticks - gemeinsam mit Dackelchen Charly - auffressen konnte. Foka teilt seine ergaunerte Beute stets mit Charly, überhaupt scheint er auf den Kleinen immer etwas Rücksicht zu nehmen und teilt sich sogar hin und wieder den Schlafplatz mit dem Minihund. An seiner neuen 10 Meter langen Laufleine fühlt sich Foka sichtlich wohl, er erkundet nun alle Sträucher und Gebüsche sehr ausgiebig und nutzt bisher höchstens 5 Meter von seiner Leine aus. Foka macht insgesamt einen sehr zufriedenen und inzwischen auch recht gesunden Eindruck und Beate ist mit seinem Verhalten und seiner lieben Art sehr, sehr glücklich. * Die Wohnungssuche dauert noch an, diverse Termine zu Besichtigungen stehen noch aus und auch wir halten weiter die Augen und Ohren offen. Sobald es in dieser Richtung Neuigkeiten gibt, werden wir berichten. 13.03.06 Foka ist zuhause "angekommen". Er begrüßt Beate indem er sie anspringt, ihr die dicken Pfoten auf die Schultern legt und durchs Gesicht schlappt. Er rangelt mit Charly um getrocknete Hasenohren und das alles sehr feundschaftlich. In der Hundeschule macht Foka langsame Fortschritte und wird nun auf die Pfeife trainiert. Zur Zeit reagiert er noch unsicher - weiß nicht genau wo er hinsehen soll, wenn es pfeift. Doch es wird von mal zu mal besser. Foka orientiert sich stark an Charly, wo das Dackelchen ist, ist auch der große Grauschwarze nie weit weg. Und Charly? Der hat festgestellt, dass in seinem Leben jetzt was wichtiges angekommen ist. Seit ein paar Tagen möchte Charly nicht mehr alleine bleiben, was bisher problemlos funktionierte. Wenn Beate mit Foka kurz vor die Tür wollte, weil es der so eilig hatte und mal dringend musste, randalierte Charly und machte sehr schnell deutlich, dass er nicht alleine zuhause bleiben möchte. Auch nicht für 5 Minuten. So fügt sich eins zum anderen und langsam wird aus dem flotten Dreiergespann ein tolles Team. 01.04.2006 Nach endlosen Terminverzögerungen war es endlich soweit: Foka sollte am Samstag den 01.04.2006 zum Hundesalon Clemenz. Unser schwarzer Hundeopi hatte sehr filzigen Pelz und obendrein jede Menge Schuppen. Wenn er sich schüttelte, flogen die Hautpartikel nur so herum und es war für den Hund sicherlich auch nicht angenehm mit so einer filzigen Matte herumzulaufen. Beate kam mit ihren beiden Wuffs angebraust und wir gingen zu Fuß hinüber zur Hundefrisöse. auf dem Weg zum Hundefrisör unser Strubbel-Wuffel 
Frau Clemenz betrachtete sich erst einmal Haut und Haare unseres Zotteltieres. Sie meinte dann: "Das kriegen wir wieder hin. Die Haut ist sehr zerstört, gereizt und er hat dadurch einiges an kahlen Stellen. Aber mit 1-2 weiteren Badebehandlungen und etwas Pflege sollte das kein Problem sein und auch an den blanken Stellen wird wahrscheinlich wieder Fell wachsen". Foka wurde in die Wanne gesetzt und schaute erst mal etwas unsicher um sich. Ab in die Wanne! Foka findet es erst mal seltsam... ... er scheint noch nie in seinem Leben gebadet worden zu sein. Aber als er merkt, dass ihm das lauwarme Wasser nichts tut, da wurde der Hals lang und länger. Der Hund lies sich mit Shampoo einmassieren und sein Blick war ganz verzückt nach oben gerichtet, die Ohren standen aufmerksam zur Seite ab und der ganze Hundeopi wurde unter den Händen von Frau Clemenz locker und entspannt. och - ist das SCHÖÖÖÖÖÖÖNNN!!!
der kleine Charly schaute interessiert zu, was da mit seinem großen Kumpel gerade veranstaltet wurde. Frau Clemenz meinte: "Pass du nur gut auf deinen großen Freund auf, damit du ihn nachher wieder erkennst."
Danach wurde Foka auf den Tisch gestellt und trocken geföhnt. Dabei lösten sich die vom Shampoo angelockerten Hautflechten dann ab. Fellflusen und Schuppen flogen im ganzen Raum umher. Geduldig lies Foka sich föhnen Seid ihr bald fertig - ich mag nicht mehr! Foka gab brav seine dicke Patsche-Pfote.  danach durften Charly und Foka noch bei uns im Garten herum tollen und ich hab mit dem frisch gebadeten und gut duftenden Foka noch eine Runde geknuddelt.
******* 29.04.2006 Foka wird geschoren ****** Da ich noch Urlaub habe, konnte ich eigentlich ausschlafen und war für 11 Uhr mit Beate verabredet... um 10 Minuten nach 10 Uhr ging das Telefon....
Beate, sie war schon kurz vor meiner Haustür - prima..! Hektik, Stress, ab in die Kleider, vorher noch schnell ins Bad - heute Katzenwäsche - mehr Zeit blieb erst mal nicht. Machte aber nichts, der Kaffee lief flott durch, meine 3 Wuffs hab ich ins Wohnzimmer gepackt und einfach hinten zum Garten den Rolladen runtergemacht - damit sie ggf. Foka und Charly nicht durch die geschloßene Terrassentür versuchen "anzufressen". Das taten sie dann dafür lautstark hinter der geschloßenen Wohnzimmertür, bis es einen Anpfiff gab, danach gings auch deutlich leiser! Beate kam ins Haus und ihre Hunde trabten flott durch bis in den Garten und waren erst mal mit Schnuffeln und Markieren beschäftigt.Beate und ich tranken noch gemütlich ein Käffchen und gingen dann in aller Ruhe zum Hundesalon Clemenz rüber. Fokas Haut sieht seit dem letzten Baden sehr viel besser aus, sie schuppt zwar immer noch, aber bei weitem nicht mehr so schlimm. Nach kurzer Beratung mit Maria (unserer Hundefrisöse) kamen wir überein, dass Foka heute nicht gebadet wird, sondern der alte Filz runter muss. Foka wurde geschoren und nun sieht er wirklich aus wie ein Riesenschnauzer. Das Gesichtchen lies Maria unverändert, sie passte nur die Übergänge von ungeschoren auf geschoren etwas an. Aus der Wolle die von Foka runter kam, hätte man bequem einen 2 gleich großen Hund stricken können.
Beate hielt Foka hinten stabil - er tendiert dazu den Hintern über den Rand vom Schertisch zu schieben - immer kurz vor Absturz -, ich hielt den Buben vorne ohne Halsband fest. Der Wuff ist sowas von geduldig und lies sich wie ein Schäfchen scheren. Unter dem Hals fanden wir allerdings Vernarbungen und immer noch Krusten, obwohl nichts an wunden oder sogar offenen Stellen zu finden war. Das sind vermutlich Spuren seiner Vergangenheit und in der Region um diese Narben und Knoten wurde er von Maria auch nicht so arg kurz geschoren.
Unter der ganzen Filzmatte kam eine "Tüpfelhyäne" zum Vorschein. Foka hat überall im Fell graue, rote und weiße Tupfen. Wenn das Fellchen nachgewachsen ist, wird seine Haut erholter sein und die Pflege von ihm leichter.
Danach sind wir noch schnell zu Willi (unserem Tierarzt) gefahren, weil ich in Fokas Auge eine blutige Stelle entdeckt habe und das beim letzten Mal noch nicht war. Willi staunte als wir mit Foka herein kamen und meinte :"Den kenn ich noch gar nicht? Haste einen neuen Hund?" Ich "Nein, das ist unser Foren - Patenhund, den kannst du noch nicht kennen" Nun kennt er ihn! Pfote gebender Dings setzte sich Foka vor ihn und lies ihn ins Auge sehen. Die "Macke" ist mindestens drei Tage alt und heilt schon ab, Foka bekommt jetzt Tropfen, damit es schneller geht. Zusätzlich gab Willi ihm noch was fürs Fell und gegen die Schuppen. In 10 Tagen sollen wir mit ihm wegen des Auges noch einmal wiederkommen, bis dahin sollte sich das Auge deutlich gebessert haben. Nach einem weiteren Kaffee bei uns zuhause machte sich Beate mit Medikamenten, spezieller Bürste und den Hunden auf dem Heimweg. ****
Was hat dieser Hund sich seit seiner Ankunft in Deutschland verändert, glücklich strahlt er und er jammert leise, wenn Beate aus seinem Blickfeld verschwindet - Foka hat sich gut eingelebt. Bilder vor dem Scheren, bei uns in Küche und Garten aufgenommen:
Foka heute Ein lachender, glücklicher Hund! Foka gibt brav Pfote, er ist überhaupt ein Schmuser
betteln kann er mittlerweile auch sehr überzeugend  nach dem Pieseln muss er kräftig angeben und scharrt, dass die Grasbündel nur so fliegen.
Dieser große Hund hat eine angenehme Schrittlänge  genug geschnuffelt - zurück ins Haus
Beate, Foka und klein Charly vor der Hundetreppenrampe Charly - Foka´s kleiner Kumpelhund - war natürlich heute auch dabei.
"Wo gibts was zu futtern?" fragend ist Charlys Blick zum Tisch gerichtet.
Diese "Fusselparade" da am Boden war vorher Foka´s Zottelpelz Kleinsthund Charly steht staunend daneben, der Berg abgeschorenes Fell ist größer als der ganze kleine Charlyhund. Foka im neuen Kurzhaar -Look, so kommt endlich Luft an die schuppige, kranke Haut und sie kann sich über Sommer erholen. Bei der Schur kamen auch Foka´s 3 verschiedenen Fellfarben zutage.
Unsere Hundefrisöse Maria und der von ihr frisch geschorene Foka beim Knuddeln. Maria lässt sich viel Zeit für die alten Hunde und verfügt über eine Engelsgeduld.  Damit man Fokas schöne Farben mal besser sieht, noch dieses Foto. So geschoren hat er derzeit nur ein "Rattenschwänzchen" aber daran war der Filz noch besonders stark und deshalb musste es sein. Macht nichts - wächst ja wieder. 
und natürlich knuddelt Maria auch den kleinen Charly  *****
Eine kleine Geschichte von Foka erzählt von Beate - Fokas neuem Frauchen Am 01.Mai bekamen wir Besuch von meinen Eltern, sie haben bis dato Foka noch nicht kennen gelernt, sondern Sie kannten Ihn nur von Erzählungen. Ich habe mit Absicht solange gewartet, denn ich wollte das Foka sich erst eingewöhnt.Dann kam der Montag, die Eltern waren in der Wohnung und Foka ging sofort zu meinem Vater. Die Beiden verstanden sich sofort gut. Wir haben zu Mittag gegessen und dann sind wir Gassi gegangen. Charly mit meiner Mutter, Foka ging mit meinem Vater. Es machte den Beiden riesigen Spaß. Beates Eltern mit den Hunden. Als wir wieder nach Hause kamen gab mir mein Vater einen Eimer mit Deckel, der sehr schwer zu öffnen ist, denn Foka bekommt alles auf. Ich nahm die Leckerli und Straußensticks usw. aus meinem Putzeimer der bisher als Lager für diese Sachen diente und legte Sie in den anderen. Ich schloss den Deckel und stellte den Eimer ins Bad. Mein bis dahin zweckentfremdeter Putzeimer stand noch auf dem Balkon und Foka steckte seinen dicken süßen Kopf in den Eimer, dann passierte es. Der Griff legte sich um seinen Hals und Foka war im Eimer gefangen. Ich habe ganz schnell die Kamera genommen und es aufgenommen, es war zum lachen. Foka fand es nicht zum lachen, denn er sah nichts mehr. Ich habe ihn ganz schnell befreit und alles war wieder in Ordnung. Foka war froh den lästigen Eimer wieder los zu sein. Wie heißt es so schön ????? Kleine Sünden werden sofort bestraft! *** 15.07.06 - 05.08.2006 *** Die lange Suche nach einer Wohnung hatte endlich Erfolg. Zum 01.09.2006 zieht Beate mit ihren beiden Hunden in eine ebenerdige Wohnung mit kleinem Garten! Foka ist gesundheitlich derzeit nicht auf der Höhe. Er hatte vor rund 14 Tagen einen Bandscheibenvorfall der mit starken Medikamenten behandelt wurde und als es vorige Woche so heiß und schwül war brach er mit Kreislaufproblemen zwischenzeitlich in die Knie. Foka erholte sich aber recht rasch wieder von seinen Gebrechen und bekam zur Stärkung seines Rückens und der Bandscheibe nun eine Physiotherapie - die auch erste kleine Erfolge zeigte, bis gestern. In der Nacht vom 04.08. auf 05.08. hatte Foka erneut Probleme mit der Bandscheibe und der Tierarzt mußte sogar gegen 1 Uhr Nachts noch einmal hinzugeholt werden - aber Foka stand in der Früh bereits wieder auf den Pfoten, noch nicht fest - aber deutlich besser. Eine Art "Tragetasche" oder besser "Tragehilfe" für Foka ist in der Fertigung und wir hoffen diese in den nächsten Tagen zu erhalten, um Foka und Beate die Treppensteigerei bis zum Umzug etwas leichter zu gestalten. Mit herkömmlichen Geschirren oder Tragehilfen kommen wir bei einem Hund wie Foka nicht weiter, weil der Rücken nicht belastet oder gebogen werden soll. Der "Rohentwurf" der Tragehilfe wurde von einigen Mitgestaltern liebevoll als "Höhlenmalerei" bezeichnet, aber der Rohzuschnitt sah dann doch schon ganz passabel aus. Der alte Hund ist nun in einer neuen Phase - der "Auf und Ab Phase" die Hunde ab einem gewissen Alter nun einmal erleben und durchmachen. Wir hoffen alle, dass Foka seinen kleinen eignen Garten noch erleben darf... und das der alte Hundemann sich noch einmal bekrabbelt und wieder richtig auf die Pfoten kommt. *** Foka ist ins Regenbogenland gegangen *** Foka ist gestern Abend (07.08.2006) friedlich in Beates Armen eingeschlafen und ins Regenbogenland gewechselt. Nun darf der alte Hund in Frieden ruhen und hat keine Schmerzen im Rücken mehr. Gute Reise, alter Junge - komm gut bei unseren anderen Hunden im Regenbogenland an. Ein Dankeschön an den netten Tierarzt Dr. Linden aus Offenthal, der zu Beate und Foka am Abend nach Hause kam und ein Dankeschön an Frau Püschel von der Fa.Tierbestattung Püschel, die gestern Abend spät noch Foka´s sterbliche Hülle abholte. Frau Püschel fand sehr nette und sehr trostreiche Worte für Beate. Und natürlich ein ganz dickes Dankeschön an Beate von uns allen - die Foka für 6 Monate noch einmal ein wundervolles & liebevolles Zuhause gegeben hat. REGENBOGENLAND von Beate für Foka Still, seid leise. Es ist ein Engel auf der Reise. Er wollte nur ganz kurz bei mir sein, warum er ging, weiß Gott allein. Ein Hauch bleibt nur von Ihm zurück, in meinem Herzen ein großes Stück. Er wird jetzt immer bei Euch sein, vergesst Ihn nicht, er war lang allein. Geht nun ein Wind, an milden Tagen, so denkt, es war ein Flügelschlagen. Und wenn Ihr fragt, wo mag er sein? Ein Engel ist niemals allein! Er kann jetzt alle Farben sehn, auf Pfoten durch die Wolken gehen, und wenn Ihr Ihn so sehr vermisst, und weint, weil er nicht bei mir ist, dann denkt, im Himmel, wo´s ihm jetzt gibt, erzählt er stolz: ICH WURDE GELIEBT ****************************************************************************************************************************************************** *** "Rita" *** meine alte Ungarn-Patenhündin Am 29.03.06 bekam ich eine Mail mit der Anfrage ob ich jemanden für eine Patenschaft für eine 10 jährige Komondor - Hündin in Ungarn wüßte. Das große, alte Hundemädchen war einfach vor der Station aus dem Auto geworfen worden. Die Betreuer dort tauften sie auf den Namen "Rita" Mit mehreren Kilo Dreck im Fell - man sah kaum wo vorn und hinten war bei dem Hundemädchen und mit Krallen die alles bisher gesehene in den Schatten stellten, bestaunte ich kopfschüttelnd die mitgeschickten Bilder. Ich hab schon viel gesehen in den Jahren meiner Tierschutz - Mitarbeit, aber sowas wie diese Krallen und soviel verfilztes Fell doch eher selten. Mir ging spontan durch den Kopf, dass man soviel Geld für Blödsinn ausgibt - so unnütz verplempert - und ich schrieb rasch zurück: Ich übernehme die Patenschaft für diese arme, alte Hundemaus. Innerhalb einer halben Stunde hatte ich meine Antwortmail verfasst und abgeschickt und alles kam in Gang. Rita bekommt in der Station nun ihr Gnadenbrot und mir tut der Betrag nicht weh, sondern das Geld ist sinnvoll für das Hundemädchen angelegt. Inzwischen dürfte Rita ausreisen - aber ob es für den alten Hund, der sich dort mittlerweile gut eingelebt hat - gut wäre, wieder alles Vertraute zu verlieren - ich denke sie bleibt besser dort. Bei den Leuten, die sie nun liebevoll versorgen und betreuen, soll sie in Ruhe ihre letzte Zeit verbringen dürfen. Das waren die ersten Bilder, die ich von Rita zu sehen bekam: Rita, direkt nach ihrer Ankunft in der Station
Kiloweise Dreck und Filz im Fell
Ritas Krallen, ihr muss jeder Schritt schwergefallen sein  Ein paar Tage später: Mit einem Kamm oder einer Bürste war kein Durchkommen bei diesem Filz. Ritas Pflegerin griff zur Schere um die dicksten Dreckklumpen aus dem Fell zu schneiden. Die Krallen wurden gleich bei ihrer Ankunft erheblich gekürzt, damit die alte Hundedame wenigstens schmerzfrei laufen konnte.So sieht das schon ein wenig besser aus der dickste Filz ist runter. Ein Zotteltier mit einem lieben Gesichtchen, nur sehen konnte Rita durch diese Wolle kaum etwas.
Diese Bilder sind ca. 3 Wochen später gemacht worden und inzwischen ist aus dem völlig verdreckten Zotteltier ein richtig schöner Hund geworden. Rita trägt derzeit einen Kurzfellschnitt und ein pfiffiges Zöpfchen auf dem Kopf, damit ihr die Stirnhaare nicht ständig in die Augen hängen. Mit ein wenig Pflege und Zuwendung kann soviel erreicht werden... Ritas Gesichtchen heute... ...ein lachender Hund! ist sie nicht hübsch geworden? und sie ist eine aufmerksame Schmusemaus.
* 26.06.2006 * Rita ist heute für immer eingeschlafen. Sie starb eines natürlichen Todes. Gute Reise ins Regenbogenland, Rita Wir trauern um die hübsche Hundedame - obwohl wir sie nur von Bildern kannten. Ein Dankeschön an ihre Betreuer in der Station, die ihr noch einmal eine Zeitlang Liebe & Geborgenheit, Streichler & Pflege, Futter und Wasser gaben. Die Rita noch ein paar Monate zeigten, es gibt auch nette und liebe Menschen. ******************************************* *** Rexi *** Rexis Leben wurde -zum Ende hin- durch unsere Patenschaft gesichert und die nette Hundedame konnte auf diese Weise wenigstens noch ein paar zusätzliche Wochen in der Station gesichert verbringen. Rexi verstarb am 24.10.2006 in der Station eines natürlichen Todes. Diese Nachricht machte uns sehr traurig - wie gern hätten wir noch länger ihr kleines Leben gesichert. 
Die Schäferhund Mixdame lebte bereits seit 8 Jahren in der Station in Ungarn. (Patenschaftgesichert). Sie bekam leider nie die Chance auf ein eigenes, gutes Zuhause. Gute Reise, liebe Rexi - im Regenbogenland triffst du sicher auf nette Weggefährten. ****
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